Steinbutt und Barbecue: Was beim G7-Gipfel auf dem Menü steht

| Gastronomie Gastronomie

Zu fruchtbaren Debatten gehört in der Regel ein schmackhaftes Mahl - das gilt besonders für wichtige Treffen wie den G7-Gipfel. Dabei sollen die kulinarischen Besonderheiten des Gastgebers nicht zu kurz kommen. Entsprechend fällt auch das Menü des Gipfels in Cornwall aus, einer stark vom Meer geprägten Region im Südwesten von England. Das gilt besonders für Freitagabend, wenn die Staats- und Regierungschefs gemeinsam mit dem britischen Thronfolger Prinz Charles und dessen Gattin Herzogin Camilla speisen.

Zum Hauptgang gibt es dann Steinbutt - vor der Küste von einem einheimischen Fischer gefangen, wie die britische Regierung als Gastgeberin betonte. Dazu arrangiert Chefköchin Emily Scott neue Kartoffeln aus der Region sowie örtlich gezogene Kräuter. Auch der Käse, der nach dem Dinner bereit steht, stammt aus Cornwall, bevor zum Nachtisch eine mit englischen Erdbeeren gefüllte Sahnetorte - genannt Pavlova - gereicht wird.

Richtige Lagerfeuerstimmung soll dann am Samstagabend aufkommen, wenn auch die Staats- und Regierungschefs der Gastländer Australien, Südafrika und Südkorea dabei sind. Direkt am Strand vom Gipfelort Carbis Bay lässt Koch Simon Stallard zunächst verschiedene Fisch- und Meeresfruchtgerichte als Canapés servieren. Zum Höhepunkt gibt es dann - frisch vom Grill - Rinderhüftsteaks und Hummer, natürlich aus der Region. An kleinen Feuerstellen können die G7-Teilnehmer dann bei überbackenem Brie-Käse, Hot Buttered Rum - einem alkoholischen, traditionellen Mixgetränk - und gerösteten Marshmallows wichtige Fragen in vertrauter Atmosphäre besprechen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das internationale Festival Pizza Village feiert Ende Mai 2026 seine Deutschlandpremiere im Berliner Napoleon Komplex. Zehn Pizzerien aus Italien präsentieren dort neapolitanische Pizzakultur und Handwerk bei freiem Eintritt.

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.