Sternekoch Magnus Nilsson schließt das Restaurant Fäviken in Schweden

| Gastronomie Gastronomie

Der schwedische Koch Magnus Nilsson hat bekanntgegeben, dass er am 14. Dezember sein Restaurant Fäviken im schwedischen Järpen schließen wird. Der 35-Jährige hatte vor zehn Jahren ein altes Getreidelager aus dem 18. Jahrhundert in ein Restaurant verwandelt. Seine regionale nordische Küche brachte ihm zwei Michelin-Sterne und ein Auftritt in der Netflix-Reihe „Chef`s Table“ ein. 

Nun will der junge Koch nicht mehr weitermachen. Wie Nilsson bei Instagram mitteilte, habe er fantastische zehn Jahre hinter sich. Ungewöhnlich früh in seiner Karriere sei ihm die Möglichkeit gegeben worden, ein ambitioniertes Restaurant zu entwickeln und zu betreiben, von dem die meisten Köche nur träumen könnten. Er hatte die Möglichkeit, mit dem besten Team zusammenzuarbeiten und für fantastische Gäste zu kochen. 
 

Nach der Schließung werde er Zeit mit seiner Familie verbringen, reflektieren, fischen, gärtnern, schreiben, sich ausruhen und fit werden, sowohl körperlich als auch geistig, so der Koch. Den genauen Hintergrund seines Abgangs hat Nilsson in einem ausführlichen Interview mit der L.A. Times beschrieben. Das Interview gibt es hier. Sein letztes Halbjahr wolle er zudem mit seiner Arbeit verbringen. Weitere Interviews werde es deshalb nicht geben. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.