Sternerestaurant im Exil: Restaurant Ente zieht vorübergehend ins Kloster Eberbach

| Gastronomie Gastronomie

Das Wiesbadener Traditionsrestaurant Ente verlässt nach 46 Jahren seine angestammte Wirkungsstätte im Hotel Nassauer Hof. Wie das Unternehmen bereits im Dezember mitteilte, ist dieser Schritt im Rahmen umfassender Sanierungsarbeiten des Hotels erforderlich (Tageskarte berichtete). Für die Dauer der Renovierungsphase wird das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant in das geschichtsträchtige Kloster Eberbach nach Eltville umziehen. Der Betrieb am neuen Standort soll bereits am 18. März aufgenommen werden.

Standortwechsel mit vollständigem Personal

Laut Angaben der Verantwortlichen wird das Restaurant im Pfortenhaus des Klosters untergebracht, welches Platz für etwa 40 Gäste bietet. Das bisherige Team bleibt dabei in vollem Umfang erhalten. Die Serviceleitung liegt weiterhin in den Händen von Restaurantleiter Jimmy Ledemazel, während Michael Kammermeier als Küchenchef die kulinarische Verantwortung trägt. Kammermeier, der bereits seit fast zwei Jahrzehnten für die Ente tätig ist, führt damit eine Mannschaft von insgesamt zwölf Mitarbeitern in die neuen Räumlichkeiten.

Neuausrichtung der Gastronomie im Kloster

Mit dem Einzug der Ente öffnet das Kloster Eberbach seine Pforten erstmals dauerhaft für die Spitzengastronomie. Das Pfortenhaus, das in der Vergangenheit lediglich für exklusive Veranstaltungen genutzt wurde, steht nun unter der direkten gastronomischen Verantwortung des Klosters. In der Küche soll künftig ein verstärkter Fokus auf regionale Produkte aus dem unmittelbaren Umfeld des Klosters gelegt werden. Die klassische internationale Ausrichtung des Restaurants soll dabei bestehen bleiben und um lokale Spezialitäten ergänzt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.

RB Leipzig wechselt zur kommenden Saison den Catering-Partner für den Public-Bereich der Red Bull Arena. Die Compass-Tochter Levy übernimmt die Versorgung für die nächsten sechs Jahre.

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz hat Thüringer Gastronomen finanziell Luft verschafft. Welche Auswirkungen das auf Arbeitsplätze und Preise auf den Speisekarten hat, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den aus Deutschland stammenden Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt.

Frisches Bier, eine Horde Männer, Stammtischfeeling – dazu Frisierköpfe, Bürsten und Haargummis? Im Gasthaus Fux in München kommt zusammen, was man zunächst nicht zusammen vermutet.

Falkensteiner Camping führt mit der Marke Campo ein neues Gastronomiekonzept ein. Den Auftakt bildet ein Restaurant am Standort Klagenfurt, das von einem lokalen Pächter betrieben wird.

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.