Tanz statt Gourmet - Steigenberger funktioniert Sternerestaurant Pink Pepper um

| Gastronomie Gastronomie

Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant „Pink Pepper“ im Steigenberger Parkhotel in Düsseldorf ist nach zwei Jahren schon wieder Geschichte.

Zu Beginn des Jahres hatte Benjamin Kriegel den bereits 2023 erkochten Michelin-Stern noch verteidigt. Während der EM bewirtete das Pink Pepper dann nur noch geschlossene Gesellschaften und exklusive Buchungen von VIP-Gästen der UEFA, wie Hoteldirektor Rami Al Lahham gegenüber lokalen Medien sagte.

Jetzt scheint das endgültige Aus des Gorumet-Templs gesichert, das Steigenberger erst vor gut zwei Jahren mit großem Stolz in seinem als „Icon“ bezeichnetem Hotel eröffnete (Tageskarte berichtete). Aber bei Steigenberger stehen derzeit ohnehin viele Dinge zur Disposition (Tageskarte berichtete).

Wie das Medium „Tonight“ berichtet, sei nun ein neues Restaurantkonzept geplant. Die „Bar Pink Pepper“, wie das Lokal bald heißen soll, feiere am 12. September eine Neueröffnung, so das Medium unter Berufung auf Al Lahham.

„Wir bieten unseren Gästen ab dann richtiges High Life mit Getränken und Speisen“, heißt es weiter. Auf dem Programm stünden dann hochwertige Tapas und besondere Getränke. „Wir werden vor allem auch Gäste empfangen, die spätabends noch bei uns essen gehen möchten, zum Beispiel nach einem Besuch in der Oper“, wird der Hotelchef von dem Medium zitiert. Zukünftig seien auch regelmäßige After-Work-Partys sind fest geplant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Restaurant NOI sichert sich den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 auf der Internorga. Das Konzept überzeugt durch die Verbindung von italienischer Tradition, Gemeinschaftsgefühl und effizienter Datenanalyse per KI.

Das frühlingshafte Wetter lockt Menschen in die Eisdielen. Neben neuen Sorten warten dort mancherorts auch erneut gestiegene Preise. Doch es gibt auch Möglichkeiten zum Sparen.

16 Köche kämpfen in der Münchener Allianz Arena um den Einzug in das Finale des „Koch des Jahres“. Der Wettbewerb setzt 2026 auf ein neues Konzept rund um Kindheitserinnerungen und internationale Vielfalt.

Mit der Eröffnung im Mandarin Oriental Conservatorium bringt Yotam Ottolenghi sein Gastronomiekonzept erstmals nach Amsterdam. Das Restaurant setzt auf regionale Produkte, ein pflanzenfokussiertes Menü und ein Design des langjährigen Partners Alex Meitlis.

Wegen Sanierungen im Nassauer Hof zieht das Wiesbadener Sternerestaurant Ente ab März 2026 vorübergehend in das Kloster Eberbach um. Das bewährte Team um Küchenchef Michael Kammermeier bleibt erhalten und setzt künftig verstärkt auf regionale Produkte im historischen Pfortenhaus.

Das Hamburger Start-up goodBytz liefert mit SAM eine vollautomatische Containerküche an die U.S. Army nach Südkorea. Das System ermöglicht die frische Zubereitung von bis zu 30 Mahlzeiten in wenigen Minuten – und das unabhängig von lokaler Kücheninfrastruktur.

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.