The Taste-Gewinner übernimmt kulinarische Patenschaft im NYX Hotel Berlin Köpenick

| Gastronomie Gastronomie

Im Clash Kitchens & Bar des NYX Hotel Berlin Köpenick beginnt mit dem November ein neues kulinarisches Kapitel. Der Berliner Koch Kristof Mulack, Gewinner der dritten Staffel von The Taste, hat das Küchenzepter als „Gastropate“ übernommen. Er folgt auf Graciela Cucchiara und präsentiert das Konzept „Neue Berliner Küche – kreativ, regional und kompromisslos“.

Mulacks kulinarischer Ansatz und Hintergrund

Kristof Mulack ist der Gewinner der dritten Staffel der TV-Kochshow The Taste, bei der er Teil des Teams von Tim Mälzer war. Seine Arbeit wurde zudem mit der Auszeichnung in der Kategorie „Szenerestaurant“ bei den Berliner Meisterköchen 2018 für die Tisk Speisekneipe gewürdigt, zudem gewann er die Silberne Palme beim Leaders Club Award. Mulack ist außerdem als Private Chef, Berater und YouTuber aktiv.

Sein Konzept im Clash Kitchens & Bar steht für eine Verbindung von Berliner Heimatküche mit internationalen Anleihen. Die Speisekarte vereint traditionelle Gerichte mit einem zeitgemäßen Ansatz. Zu den Gerichten zählen beispielsweise Blutwurst-Kroketten, serviert mit geräuchertem Apfelmus, Königsberger Klopse mit gebackenen Kapernäpfeln oder Rote Grütze mit Amarenakirschen und Tapiokaperlen.

Zu seiner Küchenphilosophie äußert sich Kristof Mulack: „Ich will Menschen an einen Tisch bringen – mit Essen, das verbindet, bewegt und unterhält. Meine Küche ist ehrlich, kreativ, mit Ecken und Kanten. Dabei liebe ich es, wenn Geschmack eine Geschichte erzählt. Am besten eine aus Berlin.“

Kontinuität durch das Paten-Konzept

Das Konzept sieht vor, dass jede Gastropatin und jeder Gastropate ein kulinarisches Erbe in Form eines Signature Dish hinterlässt, das die Geschichte des Restaurants weiterführt. Graciela Cucchiara, die das Konzept als erste Gourmetpatin mit italienischer Mammaküche etablierte, bleibt dem Haus symbolisch erhalten. Ihr Gericht 'Polpo con Crema di Patate' (Oktopus mit Mandel und Kartoffelcreme) ist weiterhin auf der Speisekarte verfügbar.

Die neue, bis März 2026 gültige Karte wurde, wie bei allen Paten üblich, gemeinsam mit dem Küchenteam des Hauses entwickelt. Sie umfasst auch saisonale Highlights für die Wintermonate, darunter Selleriesuppe „Waldorf Style“ oder Bratapfel-Crumble.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.