Tod durch Baguette

| Gastronomie Gastronomie

Nachdem im Juli 2016 eine 15-jährige Schülerin auf dem Weg in den Ferien an einem Allergie-Schock nach dem Verzehr eines Pret-A-Manger-Baguettes gestorben sein soll, wie der Stern berichtet, bestätigt das Unternehmen nun einen weiteren Todesfall. Jetzt ging es um Milchproteine, die in dem Baguette gar nicht enthalten sein sollten.

Im Dezember 2017 war ein Gast nach dem Verzehr eines „Super-Veg Rainbow Flat Bread“ zusammengebrochen und gestorben. Das Baguette war angeblich mit laktosefreiem Joghurt zubereitet, jedoch wurden später Milchproteine in dem Brot gefunden darin gefunden. 

Der Gast soll der streng allergisch auf das Baguette reagiert haben und ist schließlich am 27. Dezember 2017 daran gestorben. Pret rechtfertigte sich damit, dass dem milchfreien Joghurt-Produzenten Coyo offenbar ein Fehler unterlaufen sei. Man habe sofort alle Produkte, bei denen das vermeintlich laktosefreie Joghurt verwendet wurde, aus dem Sortiment genommen.

Auf Twitter erklärte das Unternehmen dazu jetzt: „Wir glauben, dass eine allergische Reaktion zu dem tragischen Tod eines Kunden im Dezember 2017 geführt hat. Wir haben den Verkauf aller betroffenen Produkte gestoppt, als wir davon erfuhren.“ 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.