Top-Chef: Sat1 holt Witzigmann als Koch-Juror ins Fernsehen

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Sat1 hat eine Lizenz der weltweit erfolgreichen Koch-Casting-Show „Top Chef“ von NBCUniversal gekauft. Jetzt bringt der Sender Eckart Witzigmann als Chef der Jury erstmals in einer TV-Koch-Show ins Fernsehen. Die Ausstrahlung ist ab Sommer 2019 geplant.

„Mit ,Top Chef Germany' bringen wir die Königin unter den Koch-Shows nach Deutschland. Und es ist mir eine große Ehre, dass wir mit Eckart Witzigmann den besten aller Köche als Jury-Chef gewinnen konnten. Er steht wie kein anderer für die ganz große Koch-Kunst. Seine Schüler nennen ihn ,Die Mutter aller Köche' - das sagt alles.“ 

Bei „Top Chef Germany“ treten nur Koch-Profis an, die sich anspruchsvollen, außergewöhnlichen und packenden „Challenges“ auch außerhalb des Studios stellen und dabei von der Kamera begleitet werden. Wer dieses Köche-Casting gewinnen möchte, sollte sein Handwerk beherrschen. Eckart Witzigmann über seine Juror-Premiere: „Angebote gab es ja genügend, aber mich hat bisher kein Format überzeugt. Bei ,Top Chef' haben die erfolgreichen Chefs von morgen die Chance, bundesweit auf sich aufmerksam zu machen und können dadurch einen wichtigen Schritt für ihre weitere Karriere tun.“

Die Show wurde bereits in über 20 Länder verkauft, hat mehrere Prime-Time-Emmys gewonnen und läuft auf dem US-Kabel-Sender Bravo erfolgreich seit 2006 - mittlerweile in der 16. Staffel. Dass hier nur kulinarische Kreationen auf Top-Niveau auf den Teller kommen, zeigt u.a. das Beispiel Frankreich: Im Gourmet-Land brachte "Top Chef" bereits 17 1- und 2-Sterne-Köche hervor.
Produziert wird „Top Chef Germany“ von RedSeven Entertainment für SAT.1. Die Ausstrahlung ist für Sommer 2019 geplant. Profi-Köche, die sich der Herausforderung stellen möchten, können sich ab sofort unter www.sat1.de/topchefgermany bewerben.

Dazu outete sich Witzigmann noch als überzeugter „Food-Porner“. Früher habe er sich immer alles aufgeschrieben, heute greift der Ex-3-Sterne-Koch zum Handy. Eckart Witzigmann fotografiert im Restaurant sein Essen, bevor er zu Messer und Gabel greift. „Ich habe mir diese Unart auch schon vor Jahren angewöhnt, toll angerichtetes Essen zu fotografieren. Früher hatte ich mir alles aufgeschrieben, wenn ich unterwegs war. Heute mache ich oft Fotos als Andenken, wenn es im Restaurant erlaubt ist. Es gibt auch Betriebe, die verbieten es“, sagt Witzigmann in einem langen Interview mit der Augsburger Allgemeinen.


 

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