Uber Eats liefert Essen ins Weltall

| Gastronomie Gastronomie

Für die wohl ungewöhnlichste Lieferung in der Geschichte hat sich Uber Eats mit dem japanischen Unternehmer, Milliardär Yusaku Maezawa zusammengetan. Im Rahmen seines 12-tägigen Weltraumaufenthalts hat dieser den Astronauten auf der Internationalen Raumstation beliebte japanische Fertiggerichte geliefert. Die Übergabe fand am 11. Dezember statt, nachdem Maezawa seit seinem Abflug von der Erde 248 Meilen in 8 Stunden und 34 Minuten zurückgelegt hatte.

“Eine kleine Übergabe für Yusaku Maezawa, eine grosse Lieferung für Uber Eats”, sagte Uber-CEO Dara Khosrowshahi. “Wir sind überglücklich, dass wir die erste erfolgreiche Lieferung ins All möglich machen konnten. Wir wollen Menschen dabei helfen, überall hinzukommen und alles was sie brauchen, geliefert zu bekommen. Yusaku Maezawa bekommt einen ‘Daumen hoch’ für diese Lieferung, auch wenn es etwas länger als die üblichen 30 Minuten gedauert hat, bis sie ankam.”

“Ich bin dankbar für die Möglichkeit, die erste Essenslieferung ins All durchzuführen”, sagte Yusaku Maezawa. “Die Initiative und der Sinn für Abenteuer von Uber Eats sind inspirierend. Ich werde nie aufhören, mich selbst herauszufordern, und ich hoffe, dass alle das Gleiche tun werden. Lasst uns die Welt zu einem besseren Ort machen!”

Yusaku Maezawa ist der Gründer und ehemalige CEO des japanischen Fashionunternehmens ZOZOTOWN. Er hat als erste Privatperson eine Reise zur ISS gemacht. Dafür hat er hat mehr als 100 Millionen US-Dollar investiert. Gekleidet in einem Raumanzug mit Uber Eats-Mütze unternahm er dabei gleich auch noch die erste Uber Eats-Lieferung ins All.

Mit Gerichten wie gekochter Makrele in Miso, Rindfleisch an süsser Sauce, geschmortem Huhn mit Bambussprossen und geschmortem Schweinefleisch verwöhnten Uber Eats und Maezawa die Astronauten mit einer Mahlzeit, die eine  Abwechslung zur üblichen Weltraumkost darstellte.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.