Uber Eats verabschiedet sich aus Österreich

| Gastronomie Gastronomie

Im vergangenen Frühjahr verkündete Essenslieferdienst UberEats die Expansion in 100 weitere Städte rund um den Globus (Tageskarte berichtete). In Österreich lief es für das junge Unternehmen allerdings nicht so gut. Wie Uber mitteilte, werde das Geschäft am einzigen Standort des Landes in Wien wieder eingestellt. 

Trotz des großen Engagements ihres lokalen Teams und treuen Partnern und Kunden sei Uber Eats in Wien leider nicht so stark gewachsen, wie sie gehofft und erwartet hätten. Deswegen hätten sie sich schweren Herzens dazu entschlossen, die Uber Eats App in Wien ab dem 8. März 2019 bis auf weiteres einzustellen. Ihre höchste Priorität sei es nun, die Auswirkungen auf die Kunden so gering wie möglich zu halten. So zum Beispiel mit einer individuellen Kompensation für ihre Liefer-Partner. Zuletzt schickte das Unternehmen rund 200 selbstständige Essenszusteller durch die Stadt. Für die festangestellten Mitarbeiter soll nun nach Möglichkeiten gesucht werden, sie in anderen Funktionen im Konzern unterzubringen. 

Für die Konkurrenz kommt das Uber-Aus allerdings nicht ungelegen. So sucht zum Beispiel die Delivery-Hero-Tochter Mjam derzeit rund 300 neue Zusteller und will den Uber-Fahrern daher ein Auffangnetz bieten. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.

Frank Buchholz übergibt sein Mainzer Bootshaus zum 1. September an das Gastronomieunternehmen Cuisyn. Küchenchef Lucas Kriesel und Betriebsleiter Slim Ennakhla bleiben im Restaurant und übernehmen Verantwortung für den Betrieb.

Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.

Waschbär mit Rotwein-Preiselbeersoße? In Weimar schafft ein Kochkurs für Jäger neue Geschmackserlebnisse. Was beim Zubereiten und bei der Kontrolle des Fleisches besonders zu beachten ist.