Über 10.000 Reservierungen bei Wiener Restaurantwoche

| Gastronomie Gastronomie

In etwas mehr als einer Woche begrüßen die Spitzengastronom der Stadt zum 23. Mal die Gäste der Wiener Restaurantwoche. Bereits jetzt, nur wenige Tage nach dem Reservierungsstart am Montag, haben über 10.000 Gäste angemeldet. Ein Drittel der teilnehmenden Restaurants ist schon ausgebucht. Dominik Holter, Organsiator der Wiener Restaurantwoche, spricht von einem vollen Erfolg für die Gastronomen und die Wirtschaft der Stadt. 

Reservierungen für das Gourmetevent sind nur online auf Restaurantwoche.wien möglich.

Gäste können für 29,50 Euro ein Drei-Gänge-Dinner und für 14,50 Euro einen 2-Gänge-Lunch erleben. Restaurants mit mehr als einer Haube können je zusätzlicher Haube einen Aufpreis von zehn Euro für das Dinner, beziehungsweise fünf Euro für den Lunch verrechnen. 

Die Wiener Restaurantwoche findet dieses Jahr von 30. August bis zum 5. September statt. Teilnehmer der Restaurantwoche sind das Restaurant Apron, Das Spittelberg, das Grace, Das Schick, das Boxwood, China Kitchen, Landgasthaus Böhm, Pichlmaiers zum Herkner, Das Sakai, Tratoria La Scala, die Huth Betriebe und viele andere.

Die Anfänge der Restaurantwoche

Die Wiener Restaurantwoche findet bereits zum 23. Mal statt. Viele Touristen besuchen Wien zwei Mal jährlich, um an diesem mittlerweile traditionellen Event teilnehmen zu können. Doch nicht nur in Wien begeistert die Restaurantwoche jährlich Millionen Menschen, insgesamt finden Versionen der Restaurantwoche mittlerweile in 182 Städten weltweit statt.

Die Anfänge der Restaurantwoche finden sich in New York City im Jahr 1992. Während der Democratic National Convention im Juli des gleichen Jahres stand ein wichtiges Problem auf der Tagesordnung: Wie können Gastronomen der ewig wachsenden Stadt unterstützt und neue Gäste für die kulinarische Welt der Metropole gewonnen werden? Aus dieser Problemstellung entstand die erste Version der Restaurant Week, welche zuerst auf Mittagsmenü-Angebote für die Businesswelt von Downtown Manhattan abzielte.

Das Prinzip ausgewählte Menüs zu festen Preisen anzubieten bestand von Anfang an. Tim Zagat und Joe Baum gründeten aus diesem Modell im gleichen Jahr die NYC Restaurant Week welche im Prix-Fixe-Modell seit nun mehr 29 Jahren zweimal jährlich stattfindet. Der Plan ging auf, besonders in den vereinigten Staaten gilt die NYC Restaurant Week mittlerweile als Pflichtprogramm.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Horváth in Berlin plant für Oktober 2026 eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Own the Pass“, bei der junge Köche für einen Abend den Betrieb übernehmen sollen. Bewerbungen sind bis Juni 2026 mit Konzept und Lebenslauf möglich

Burger King hat eine landesweite Rekrutierungsoffensive gestartet, um bis zu 60.000 neue Stellen in seinen knapp 6.500 Restaurants in den USA zu besetzen. Die Suche umfasst sowohl Einstiegspositionen als auch das Management.

Frische Spargelgerichte, vegane Highlights und alkoholfreie Drinks: Hessens Außengastronomie will mit neuen Trends in die Freiluftsaison starten. Doch höhere Kosten und Konsumzurückhaltung setzen die Betriebe unter Druck.

Taco Bell plant laut Medienberichten einen neuen Markteintritt in Deutschland. Neben ersten Standorten werden auch Details zur Franchise-Struktur und zu beteiligten Partnern bekannt.

Der Durchschnittspreis für einen halben Liter Bier ist einer Datenanalyse des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp zufolge in größeren baden-württembergischen Städten spürbar gestiegen – von 3,86 Euro zu Beginn des Sommers 2025 auf zuletzt 4,88 Euro.

Das Restaurant 5 in Stuttgart hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung abgeschlossen und setzt seinen Betrieb mit einem neuen Investor fort. Wie das Unternehmen mitteilt, ist damit der Fortbestand des Betriebs langfristig gesichert.

Yannick Alléno übernimmt mit insgesamt 18 Michelin-Sternen die weltweite Spitzenposition unter den aktiven Köchen. Der entscheidende Zuwachs resultiert aus der aktuellen Bewertung des Restaurants Monsieur Dior sowie neuen Sternen in Monaco.

Einen Wein aus dem Geburtsjahr des Nachwuchses bis zu dessen Hochzeit optimal lagern. Aus diesem Bedürfnis ist die Winebank zwar entstanden. Das Franchiseunternehmen hat jedoch einen anderen Fokus.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.