Über 40 Prozent der Deutschen planen Restaurantbesuch am Muttertag

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OpenTable hat neue Daten zum Konsumverhalten am Muttertag in Deutschland veröffentlicht. Aus einer aktuellen Umfrage geht hervor, dass das gemeinschaftliche Essen in der Gastronomie eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Tages einnimmt. Demnach beabsichtigen 43 Prozent der Bundesbürger, den Muttertag 2026 in einem Restaurant zu feiern.

Regionale Unterschiede

Die Bereitschaft zur Einkehr in der Gastronomie weist laut den Erhebungen deutliche regionale Schwankungen auf. Während der bundesweite Durchschnitt bei 43 Prozent liegt, planen in der Bundeshauptstadt Berlin 51 Prozent der Befragten einen entsprechenden Besuch. Auch bei der grundsätzlichen Einschätzung der Relevanz zeigen sich Differenzen: Während deutschlandweit 55 Prozent der Befragten einen Restaurantbesuch als wichtigen Bestandteil des Anlasses bezeichnen, steigt dieser Wert in Frankfurt am Main auf 67 Prozent sowie in Berlin und München auf jeweils 63 Prozent an.

Reservierungen für diesen Tag werden vorzugsweise für größere Gruppen getätigt. Die durchschnittliche Gruppengröße beläuft sich auf sechs Personen. Dabei geben 34 Prozent der Teilnehmer an, den Tag mit mehreren Generationen zu feiern. Das Unternehmen verweist in diesem Zusammenhang auf die Relevanz von Betrieben, die für Gruppendining geeignet sind, wie etwa das Levante Mezze Bar & Restaurant in München oder das Café Paris in Hamburg.

Veränderungen im Gästeverhalten

Neben den klassischen Familienfeiern zeigt die Umfrage weitere Möglichkeiten: So ziehen 31 Prozent der Mütter oder Mutterfiguren in Betracht, am Muttertag alleine essen zu gehen. In der Altersgruppe der Millennials liegt dieser Anteil mit 42 Prozent über dem Durchschnitt. Als Beispiele für geeignete Standorte nennt das Unternehmen das JÓMO Restaurant in Berlin sowie die Isabella Glutenfreie Pâtisserie in München.

Ein weiterer Trend betrifft die soziale Interaktion außerhalb des Familienkreises. Laut Mitteilung würden 37 Prozent der Mütter den Tag bevorzugt mit einer sogenannten „Mütter-Gemeinschaft“ verbringen. Zudem entwickelt sich der Anlass verstärkt zu einem erlebnisorientierten Ereignis. Daten aus dem Vorjahr belegen diese Entwicklung: Am Muttertag 2025 verzeichnete die Plattform einen Zuwachs von 61 Prozent bei den Restaurantbesuchen im Bereich der speziellen Angebote, während die Gastronomiebetriebe ihr Angebot an solchen Programmen um 44 Prozent steigerten.

Bedeutung von Ausflügen und Zeit für die Selbstfürsorge

Ergänzend zum Restaurantbesuch rücken touristische Aktivitäten in den Fokus. 40 Prozent der Deutschen ziehen einen Ausflug oder eine Übernachtung in Erwägung, wobei dieser Wert bei der Generation Z auf 57 Prozent steigt.

Lea Stadler, Senior Director of Restaurant Sales and Services in Deutschland bei OpenTable, bezeichnete den Muttertag als den im Vorjahr wichtigsten Tag für Restaurantbesuche in Deutschland. Für Gastronomen sei es laut Stadler hilfreich, Flexibilität für verschiedene Gruppengrößen zu bieten. Die Umfrageergebnisse zeigen zudem, dass 41 Prozent der Mütter den Tag zunehmend als Zeit für persönliche Selbstfürsorge wahrnehmen. Bei frischgebackenen Müttern vermuten 65 Prozent der Deutschen, dass eine Auszeit von täglichen Verpflichtungen der primäre Wunsch sei.


 

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