Übernahmekampf um Just Eat verschärft sich - Bieter erhöhen Offerten

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Der Übernahmekampf um den britischen Essenslieferdienst Just Eat geht in die nächste Runde. Beide Interessenten erhöhten ihre Angebote. Die Naspers-Tochter Prosus erhöhte ihre Offerte erneut. Der Preis belaufe sich auf 800 Pence je Just-Eat-Aktie in bar, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Londoner Börse mit. Damit werde Just Eat mit etwa 5,5 Milliarden Pfund (knapp 6,5 Mrd Euro) bewertet. Dieses Angebot sei endgültig, eine weitere Erhöhung werde es nicht geben.

Der Vorstand von Just Eat hatte die vorangegangene Offerte von 740 Pence vor gut einer Woche abgelehnt. Das Unternehmen favorisiert weiter eine Fusion mit der Lieferando-Mutter Takeaway.com. Bereits im August hatten sich die beiden Unternehmen auf einen Zusammenschluss geeinigt.

Takeaway.com legte am Donnerstag kurz darauf ebenfalls nach und übertrumpfte Prosus - allerdings soll hier die Übernahme weiterhin per Aktientausch stattfinden. Takeaway.com bietet nun je Just-Eat-Aktie etwa 0,12 eigene Papiere an. Das entspreche einem Wert von 916 Pence je Just-Eat-Aktie, hieß es. Auch Takeaway.com kündigte an, das Angebot nicht weiter erhöhen zu wollen. Zudem wurde die Mindestannahmequote von 75 Prozent auf eine einfache Mehrheit (50 Prozent plus eine Aktie) gesenkt. Die Annahmefrist wurde auf den 10. Januar 2020 verlängert. Gleiches gilt für die Prosus-Offerte. (dpa)


 

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