US-Report zeigt wachsende Nachfrage nach reinen Getränkebesuchen in Gastronomie

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Vor allem jüngere Verbraucher kaufen in Restaurants regelmäßig ausschließlich Getränke. Nach dem neuen 2026 Restaurant Beverage Trends“-Report der US-amerikanischen National Restaurant Association tun dies 37 Prozent der befragten Verbraucher mindestens einmal pro Woche. Unter Erwachsenen der Generation Z sind es 50 Prozent, bei Millennials 47 Prozent.

Der Report basiert auf Befragungen von Restaurantbetreibern und Verbrauchern, die von Ökonomen der National Restaurant Association durchgeführt wurden. Untersucht wurden unter anderem Verbraucherpräferenzen, das Kaufverhalten bei Getränken, reine Getränkeanlässe, alkoholische und alkoholfreie Getränketrends, das Außer-Haus-Geschäft sowie die Menüplanung der Betreiber. Angaben zur Repräsentativität oder zur genauen Zusammensetzung der Stichprobe nennt die veröffentlichte Mitteilung nicht.

Die National Restaurant Association ist ein US-Branchenverband mit Sitz in Washington, D.C. und arbeitet nach eigenen Angaben mit 52 State Associations zusammen.

Jüngere Verbraucher suchen häufiger neue Getränkeangebote in Restaurants

Die Ergebnisse zeigen auch, welche Rolle Restaurants beim Kennenlernen neuer Getränke spielen. 72 Prozent der befragten Verbraucher erklärten, Restaurants seien ein guter Ort, um Getränke kennenzulernen, die sie zuvor noch nicht probiert hätten. 54 Prozent gaben an, bei der Getränkeauswahl gerne Neues auszuprobieren. Mehr als die Hälfte wünsche sich zudem eine größere Getränkeauswahl auf Restaurantkarten.

Besonders ausgeprägt sei dies bei jüngeren Verbrauchern. Jeweils 71 Prozent der Generation Z und der Millennials erklärten, ihre bevorzugten Restaurantgetränke böten Geschmackserlebnisse, die sich zu Hause nicht ohne Weiteres nachbilden ließen. Rund sieben von zehn jüngeren Erwachsenen wünschten sich mehr Getränkeoptionen.

Auch die befragten Restaurantbetreiber messen Getränken eine entsprechende Rolle bei. 87 Prozent der Fullservice-Betreiber und 80 Prozent der Limited-Service-Betreiber gaben an, Getränke könnten ein wichtiger Faktor für Restaurantbesuche sein. Mehrheiten in beiden Segmenten erklärten zudem, eine größere Getränkeauswahl sei heute wichtiger als früher.

Verpackungen beeinflussen Getränkebestellungen bei Lieferung und zum Mitnehmen

Bei Lieferung und Abholung würden Getränke seltener mitbestellt als beim Verzehr im Restaurant. Der Report befasst sich deshalb auch mit dem Einfluss der Verpackung auf das Getränkeangebot im Außer-Haus-Geschäft.

83 Prozent der befragten Lieferkunden erklärten, sie würden häufiger Getränke mitbestellen, wenn bessere Verpackungen den Restaurants ein größeres Getränkeangebot ermöglichten. Bei Verbrauchern der Generation Z und Millennials beträgt der Anteil 89 Prozent. Zwei Drittel der befragten Restaurantbetreiber würden Getränke im Liefergeschäft stärker bewerben, wenn Verbesserungen bei Verpackungen den Transport erleichterten.

Betreiber richten ihre Getränkekarten auf unterschiedliche Kategorien aus

Limited-Service-Betreiber konzentrieren sich dem Report zufolge unter anderem auf Kaffee mit 46 Prozent, Tee mit 31 Prozent, Smoothies mit 29 Prozent, Limonaden mit 27 Prozent, Energydrinks mit 26 Prozent und Wellness-Getränke mit 24 Prozent.

Bei Fullservice-Betreibern nennt der Report Cocktails mit 55 Prozent, alkoholfreie Cocktails mit 49 Prozent, Bier mit 45 Prozent, Wein mit 42 Prozent und alkoholfreies Bier mit 39 Prozent.

Der „2026 Restaurant Beverage Trends“-Report wurde von der National Restaurant Association erstellt. Presenting Sponsor des Reports ist The Coca-Cola Company. Die Originalmitteilung zum Report wurde am 25. August 2026 veröffentlicht.

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