Usedom: Tom Wickboldt macht sich selbstständig und übernimmt das Kulmeck

| Gastronomie Gastronomie

Der ehemalige Sternekoch Tom Wickboldt hatte sich im letzten Jahr eine Auszeit genommen und kehrt nun nach Usedom zurück. Dort übernimmt er eines der ältesten und renommiertesten Restaurants der Insel. Zukünftig will er im Kulmeck „kulinarischen Lifestyle und legeren Hochgenuss in privatem Ambiente“ anbieten. Wickboldt hatte im letzten Jahr seine Zeit im The O´Room im Marc O’Polo Strandcasino beendet und seinen Posten an André Kähler übergeben (Tageskarte berichtete).

Wie Restaurant Ranglisten schreibt, ging er anschließend als Private Chef mit einer bekannten deutschen Hardrock Band auf Tournee. Dann bekam das Angebot, das Kulmeck zu übernehmen. Eine Gelegenheit, die er sich offenbar nicht entgehen lassen wollte. Im Mai begannen die Renovierungsarbeiten, die nun abgeschlossen sind. Zukünftig serviert Wickbold, der 2013 den ersten Michelin-Stern nach Usedom holte, von mittwochs bis freitags fünf bis sieben Gänge. Außerdem Fingerfood und leichte Weine.

Wickboldt wurde in Rostock geboren und wechselte 2010, nach verschiedenen Stationen als Küchenchef in Süddeutschland, zur Seetel-Gruppe. Mittlerweile ist er in Usedom heimisch geworden.


  

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei den ahgz Sterne Awards 2026 teilen sich das Münchner Restaurant Jan und die Schwarzwaldstube aus Baiersbronn den ersten Platz. Das Ranking basiert auf einer kombinierten Auswertung führender Restaurantführer und einer Branchenbefragung unter 200 Spitzenköchen.

Eine aktuelle Civey-Umfrage offenbart eine geteilte Meinung zur Finanzierung des Oktoberfests: Während bundesweit 46 Prozent der Bürger einen Eintrittspreis befürworten, regt sich in Bayern und bei der Münchner Stadtspitze deutlicher Widerstand gegen den Vorstoß der Brauer.

Studierende können in den Hochschulen vergleichsweise günstig speisen. Nicht alle geben danach Besteck und Geschirr wieder ab - Diebstahl ist ein Thema. Doch es gibt weitere Gründe für den Schwund.

Die Gastronomie ist der Hauptgewinner auch der diesjährigen Karnevalssession. Wie die Rheinische Post unter Berufung auf das IW berichtet, fließen rund 900 Millionen Euro in die Kassen der Gastwirte, während der Gesamtwirtschaftsfaktor bundesweit bei zwei Milliarden Euro liegt.

Das mit einem Stern ausgezeichnete Marburger Esszimmer unter der Leitung von Kathrin und Denis Feix schließt zum 1. März. Trotz exzellenter Kritiken sieht die Vila Vita Marburg SE am Standort keine langfristige wirtschaftliche Basis für das spezialisierte Fine-Dining-Konzept.

Ein leuchtend buntes Plakat wirbt in diesem Jahr für das Münchner Oktoberfest. Was das Siegermotiv besonders macht und warum es bei Jury und Publikum gut ankam.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent führt in der Gastronomie nicht zu sinkenden Preisen. Eine Auswertung von Meoton zeigt, dass die Branche die Entlastung nutzt, um gestiegene Kosten abzufedern und das Preisniveau stabil zu halten.

Die österreichische Kaffeekette The Coffeeshop Company hat ihren offiziellen Markteintritt in Indien vollzogen. Mit der Eröffnung in Delhi setzt das Wiener Unternehmen den Grundstein für eine großangelegte Expansionsstrategie auf dem Subkontinent.

In Hamburg-St. Pauli eröffnet Olivia Jones im März mit „Olivias Dschungel-Bar“ Deutschlands erste Bar für Reality-TV-Fans. Das Konzept setzt auf Dschungel-Atmosphäre, Original-Exponate bekannter Stars und interaktive Prüfungen direkt am Tresen.

Das Drei-Sterne-Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg schließt im März 2026 nach über 25 Jahren. Spitzenkoch Sven Elverfeld setzt damit einen bewussten Schlusspunkt unter sein bisheriges Lebenswerk, während das Hotel eine gastronomische Neuausrichtung plant.