Valetin Rottner ist „Aufsteiger des Jahres“ beim Feinschmecker

| Gastronomie Gastronomie

Valetin Rottner ist „Aufsteiger des Jahres“ beim Feinschmecker, das gab der fränkische Koch am Wochenende via Facebook bekannt. Der Koch hat erst in diesem Jahr sein Restaurant Waidwerk unter dem Dach des elterlichen Traditionsgasthauses Rottner eröffnet. Rottner gibt an, dass bei der Feinschmecker-Abstimmung 1.356 Stimmen auf ihn entfallen seien und den ersten Platz gebracht hätten. 

Gemeinsam mit Sous Chef Andreas Kröckel bereitet er seinen Gästen „puristische und geschmacklich intensive Menükompositionen“. Seinen Küchenstil beschreibt der 29-jährige Franke und Jäger als traditionell und nachhaltig. Das klingt zunächst unspektakulär. Durch den Einsatz internationaler Produkte hingegen öffnet sich die regional bestimmte Küche der ganzen Welt. Gespeist wird in modern eingerichteten und farblich abgestimmten Räumen – im Kontrast zu den bestehenden Gaststuben des Hauses. 
 

Valentin Rottner absolvierte seine Ausbildung im Wirsberger Sternerestaurant „Alexander Herrmann“. Seine anschließenden Wanderjahre führten ihn an den „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt, ins Munkmarscher „Fährhaus“ und nach Bergisch Gladbach ins „Schloss Lerbach“ – allesamt mit je zwei Sternen versehen.

Auch Valentin Rottner ist der Sohn des Jeunes Restaurateurs-Gründungsmitglieds Stefan Rottner und wird auf der Herbsttagung seine Kochjacke und das JRE-Schild aus den Händen des Vorstands in Empfang nehmen können.

Nach der Ausbildung bei Alexander Herrmann in Wirsberg hatte Rottner im „Söl'ring Hof“ in Rantum/Sylt, im „Fährhaus“ in Munkmarsch/Sylt und im „Schloss Lerbach“ in Bergisch Gladbach gearbeitet, ehe er nach Nürnberg ins elterliche „Hotel Rottner“ zurückkehrte. Sein Stil ist geprägt durch eine puristische Kreativküche mit regionalen und internationalen Zutaten. Valentin Rottner konnte sich mit dem Leservotum gegen fünf talentierte Kollegen durchsetzen. Zweiter beim Aufsteiger-Wettbewerb wurde mit 1186 Stimmen Stefan Barnhusen vom Hamburger Restaurant „Jellyfish“ vor Fabio Daneluzzi (1092 Stimmen), Küchenchef im „Kronen-Restaurant“ und in der „Pfälzer Stube“ des „Hotels Krone“ im pfälzischen Herxheim-Hayna. Seit 1985 fragt Der Feinschmecker seine Leser, welcher junge kreative Koch sie im Laufe des Jahres begeistert hat. Unter sechs vorgeschlagenen Kandidaten wählen wiederum die Leser per Postkarte oder Internet den Jungkoch, der in Zukunft mehr beachtet werden sollte, zum „Aufsteiger des Jahres“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.