Verleihung Discotheken-Unternehmerpreis 2023

| Gastronomie Gastronomie

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. (BDT im DEHOGA Bundesverband) hat auf dem Branchenmeeting „Club Convention“ in Osnabrück die höchste Auszeichnung der Branche vergeben: den Discotheken-Unternehmerpreis 2023. Die begehrte Trophäe erhielten in diesem Jahr Holger Pfister, Roger Pfister, Patrick Geis und Reiner Gessner. Das Quartett betreibt mit ihrer MPC Music GmbH den berühmten Prater DOME in Wien sowie den Musikpark Heilbronn, den Musikpark Ludwigshafen und das A1 Lübeck. Im Wiener Prater sind sie außerdem noch mit dem Restaurant „Zum Kaiser” sowie der Bar & Lounge „franz joseph” vertreten. 

Vor rund 400 Clubbetreibern und Discothekenunternehmern aus Deutschland und Österreich überreichte BDT-Präsident Knut Walsleben den begehrten Branchen-Award: „Allen Krisen zum Trotz behaupten sich Holger Pfister und seine Partner seit Jahren erfolgreich im deutsch-österreichischen Discothekengewerbe.“ In seiner Laudatio hob BDT-Präsident Walsleben die herausragenden Leistungen des Unternehmer-Quartetts hervor: „Gerade durch die schwierigen letzten Jahre aufgrund der Corona-Pandemie und der Multikrise mit Preisexplosionen, hohen Inflationsraten und zunehmender Konsumzurückhaltung ist es umso beeindruckender, wenn Kollegen es dennoch wagen, der Branche durch engagierte Neueröffnungen wichtige Impulse zu geben. Die Unternehmergruppe trifft seit Jahrzenten den Zeitgeist. Erst kürzlich haben sie eine Bar, ein Restaurant und eine Discothek eröffnet.“

Seit 1985 verleiht der BDT den Discotheken-Unternehmerpreis an Persönlichkeiten, die sich um das Ansehen des deutschen Discothekengewerbes in hervorragender Weise verdient gemacht haben und mindestens 15 Jahre in der Branche tätig sind.

„Diese vier Unternehmer schaffen es immer wieder eindrucksvoll, mit kreativen wie wegweisenden Ideen und Veranstaltungskonzepten ihre Gäste zu begeistern. Damit sind sie für unsere Branche in dieser Zeit ein leuchtendes Beispiel“, sagte BDT-Präsident Knut Walsleben. „Die Club Convention 2023 erwies sich erneut als wichtige Branchenplattform für Information und Inspiration. In diesen dynamischen Zeiten gilt es mehr denn je, sich auszutauschen und sich auf die Stärke, den Zusammenhalt, den Mut und die Innovationskraft der Branche zu besinnen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.