Viel Frust mit leeren Tischen

| Gastronomie Gastronomie

No-Shows sind in der Gastronomie ein großes Problem. Die neue Unverbindlichkeit der Gäste koste die versetzten Betriebe viel Geld, schreibt die Welt, die sich mit dem Thema genauer beschäftigt hat. Für eine geplatzte Reservierung kann es natürlich viele Gründe geben. In zunehmendem Maße scheinen die Gäste aber ihre verbindlichen Buchungen ohne gute Gründe verfallen zu lassen, hat die Redaktion beobachtet. Vor allem für kleinere Betriebe der gehobenen Gastronomie sei das ein Problem. 

Auch der Dehoga sieht Handlungsbedarf. Wie der Verband der Redaktion erklärte, hätten No-Shows und sehr kurzfristige Absagen in letzter Zeit zugenommen: Oft seien sich die Gäste nicht bewusst, mit welchem finanziellen und organisatorischen Aufwand die Auslastungsplanung eines Restaurants verbunden sei. Plätze kurzfristig wieder zu vergeben, sei oft nicht möglich, so Ingrid Hartges. Dadurch könnten teils erhebliche Umsatzausfälle entstehen. 

Ein Beispiel, wie es heutzutage auch gehen kann, hat die Welt-Redaktion natürlich ebenfalls parat: Sternekoch Tony Hohlfeld aus Hannover führte vor kurzem Stornogebühren in Höhe von 99 Euro ein. Das entspreche dem Preis ihres Menüs, erklärte der Koch. Beschimpfungen und Klageandrohungen habe es nach der Einführung dennoch gegeben, wie Hohlfeld der Welt verriet. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.

Ruff’s Burger expandiert in das Rhein-Main-Gebiet und eröffnet am 3. April einen neuen Standort in der Wiesbadener Altstadt. Das Konzept setzt auf eine Kombination aus klassischen Burger-Varianten und einer Kooperation mit einem regionalen Weingut.