Volle Gaststätten und Hotels an Pfingsten - Dehoga Brandenburg zieht positive Bilanz

| Gastronomie Gastronomie

Hotels und Gaststätten in Brandenburg haben nach Pfingsten ein positives Fazit gezogen. «Durch das Wetter, dass uns in die Hände gespielt hat, sind die Wünsche der Branche übererfüllt worden», zeigte sich der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg, Olaf Schöpe, zufrieden. Die Menschen seien in Ausflugslaune gewesen. Insgesamt gebe es kaum einen Gastronomen, der viel Grund zum Meckern habe über das Pfingstgeschäft. Auch zahlreiche Hochzeiten seien von den Gastronomen und Hotels ausgerichtet worden. «Jetzt müssen alle Luft holen, die Lager auffüllen und dann können die Ferien kommen.»

Allerdings machten Hotels und Restaurants die höheren Energie- und Lebensmittelpreise zu schaffen. Deshalb habe die eine oder andere Einrichtung bei den Preisen angezogen, um den Betrieb auch wirtschaftlich führen zu können, sagte Schöpe.

«Jeder Gastronom muss scharf kalkulieren, aber das Ganze muss mit Augenmaß geschehen.» Genau das werde aber zunehmend komplizierter. Gäste sollten sich auch weiterhin ein Mittag- oder Abendessen leisten können. Andererseits müssten sich zahlreiche Betriebe nach zwei Jahren Pandemie erst wieder erholen, stellte der Dehoga-Präsident das Problem dar.

Nach wie vor sei der Fachkräftemangel ein Problem wie in anderen Branchen auch, das habe sich auch Pfingsten bemerkbar gemacht. Schöpe forderte erneut, die Branche zu unterstützen. Es müssten mehr Menschen im Handwerk oder dienstleistungsorientierten Berufen ausgebildet werden. Dafür müssten gute Bedingungen geschaffen werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.