Volle Gaststätten und Hotels an Pfingsten - Dehoga Brandenburg zieht positive Bilanz

| Gastronomie Gastronomie

Hotels und Gaststätten in Brandenburg haben nach Pfingsten ein positives Fazit gezogen. «Durch das Wetter, dass uns in die Hände gespielt hat, sind die Wünsche der Branche übererfüllt worden», zeigte sich der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg, Olaf Schöpe, zufrieden. Die Menschen seien in Ausflugslaune gewesen. Insgesamt gebe es kaum einen Gastronomen, der viel Grund zum Meckern habe über das Pfingstgeschäft. Auch zahlreiche Hochzeiten seien von den Gastronomen und Hotels ausgerichtet worden. «Jetzt müssen alle Luft holen, die Lager auffüllen und dann können die Ferien kommen.»

Allerdings machten Hotels und Restaurants die höheren Energie- und Lebensmittelpreise zu schaffen. Deshalb habe die eine oder andere Einrichtung bei den Preisen angezogen, um den Betrieb auch wirtschaftlich führen zu können, sagte Schöpe.

«Jeder Gastronom muss scharf kalkulieren, aber das Ganze muss mit Augenmaß geschehen.» Genau das werde aber zunehmend komplizierter. Gäste sollten sich auch weiterhin ein Mittag- oder Abendessen leisten können. Andererseits müssten sich zahlreiche Betriebe nach zwei Jahren Pandemie erst wieder erholen, stellte der Dehoga-Präsident das Problem dar.

Nach wie vor sei der Fachkräftemangel ein Problem wie in anderen Branchen auch, das habe sich auch Pfingsten bemerkbar gemacht. Schöpe forderte erneut, die Branche zu unterstützen. Es müssten mehr Menschen im Handwerk oder dienstleistungsorientierten Berufen ausgebildet werden. Dafür müssten gute Bedingungen geschaffen werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.