Von Hund bis Brotzeit: Was darf mit aufs Oktoberfest?

| Gastronomie Gastronomie

«O´zapft is»! Am Samstag startet in München das 190. Oktoberfest - es läuft bis zum 5. Oktober und wird wieder Millionen Besucher anziehen. Doch was dürfen die eigentlich aufs Festgelände mitnehmen?

Rucksäcke

Handy, Geld, Schlüssel - ein paar Dinge kann man beim Wiesn-Besuch gut brauchen. Zu viele sollten es allerdings nicht sein, denn aufs Festgelände darf man nur Taschen mitnehmen, die nicht mehr als drei Liter Volumen haben. Sie dürfen auch nicht die Maße von 20 cm x 15 cm x 10 cm überschreiten - als Beispiele nennt die Stadt München auf der offiziellen Website «Oktoberfest.de» eine kleine Handtasche oder einen Mini-Rucksack. Wie jedes Jahr kontrollieren am Eingang Sicherheitsleute die Taschen.

Hirschfänger

Sie gehören zu manchen Lederhosen dazu: die Messer mit der langen Klinge, Hirschfänger genannt. Die Rechtslage dazu ist klar: Bei öffentlichen Veranstaltungen, also auch Volksfesten, dürfen keine Messer mitgeführt werden. Es gibt zwar eine Ausnahme für die Brauchtumspflege, doch kann diese unter bestimmten Umständen eingeschränkt werden. 

Der Bayerische Trachtenverband trägt das bei größeren Veranstaltungen wie dem Oktoberfest mit: «Da hat kein Trachtler ein großes Problem damit», sagt der Verbandsvorsitzende, Günter Frey. Außerdem gibt es außerhalb des Oktoberfests im sogenannten mittleren Sperrring eine Messerverbotszone. 

Kinderwagen

Grundsätzlich erlaubt - mit einigen Ausnahmen: Ab 18.00 Uhr dürfen keine Kinderwagen mehr aufs Festgelände gebracht werden. An Samstagen und am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) gilt das auch den ganzen Tag über. Parken kann man den Kinderwagen entweder an der Gepäckaufbewahrung oder an speziellen Parkplätzen auf dem Gelände.

Fahrräder

Fahrräder, E-Roller, Skateboards und Co. - ist alles während der Wiesn auf der Theresienwiese nicht erlaubt. 

Tiere

Zwei Arten von Tieren dürfen aufs größte Volksfest der Welt: Die Brauereipferde, die die Wagen mit den Bierfässern ziehen, und Blinden- bzw. Assistenzhunde. Alle anderen Vierbeiner müssen draußen bleiben. 

Eigene Brotzeit

Nach alter bayerischer Tradition kann man in die Biergärten der Festzelte auch seine eigene Brotzeit mitbringen. Nur Getränke müssen gekauft werden. Viel Essen lässt sich allerdings ohnehin nicht mitbringen, da ja nur kleine Taschen aufs Festgelände dürfen. 

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.