Von München nach Tirol: P1 eröffnet Dependance in Kitzbühel

| Gastronomie Gastronomie

Die Münchner Edel-Diskothek «P1» expandiert nach Österreich: Die Dependance im Wintersport-Domizil Kitzbühel werde am 7. Dezember eröffnen, bestätigten die Betreiber am Freitag. Zuerst hatte die «Bild»-Zeitung über die Pläne berichtet.

Inhaber Franz Rauch erfüllt sich eigenen Angaben zufolge damit einen Traum. «Ich wollte schon immer einen Club in Kitzbühel und das probieren wir jetzt mal aus!», sagte er der «Bild». Kitzbühel sei außerdem «eigentlich ein Vorort von München». Sein Geschäftspartner ist Ivan Marzola, der in Kitzbühel bereits den Berggasthof «Sonnbühel» und das Speiselokal «Chizzo» betreibt. Der «P1»-Ableger eröffnet im Keller von Marzolas Restaurant und soll Platz für 150-200 Gäste bieten.

Das «P1» in München wurde 1984 von Michael Käfer eröffnet und erlangte in den folgenden Jahrzehnten den Ruf als schillernde Promi-Diskothek; die Rolling Stones etwa waren zu Gast, ebenso zahlreiche Fußballer des FC Bayern. Seine strengen Türsteher und illustren Gäste haben das «Oanser» bekannt gemacht - weit über München hinaus.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.