Walk'sches Haus will keinen Michelin-Stern mehr

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant Zeitgeist im Hotel Walk'sches Haus im badischen Weingarten, will in der Zukunft nicht mehr vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet werden. Das Hotel hält die Auszeichnung seit neun Jahren. Ohne Stern will sich Küchenchef Syrbe besser um die Bedürfnisse der Gäste kümmern.

„Für uns als gastronomischer Betrieb, aber auch für Sie haben sich bestimmt einige andere Werte und Selbstverständlichkeiten entwickelt Aus diesen Gedanken heraus haben wir uns dafür entschieden, nach neun Jahren in Folge zukünftig auf unseren hart erarbeiteten Michelin-Stern zu verzichten. 
 

Küchenchef und Mitgeschäftsführer Sebastian Syrbe und dem gesamten Team ist die Entscheidung nicht leicht gefallen „Obwohl wir in Zukunft bewusst auf eine Auszeichnung mit einem Michelin-Stern verzichten, werden wir dennoch mit derselben Leidenschaft für unsere Gäste da sein. Ohne Stern können wir uns viel stärker den Bedürfnissen unserer Gäste widmen und haben dadurch einen größeren Handlungsspielraum bei der Kreation der Gerichte und bei der Preisgestaltung“

Das Restaurant zeitlgeist wurde erst im vergangenen Jahr modernisiert und wird künftig eine größere Auswahl an kreativen Gerichten mit der gewohnten kulinarischen Qualität bieten. So ist es dem Gast in Zukunft möglich, aus einer Vielzahl verschiedener A-la-Carte-Gerichte zu wählen. "Wir freuen uns, dass wir mit unserem eingespielten Team in Küche und Service diesen neuen Weg gehen werden und so nicht nur ein Restaurant für den besonderen Anlass, sondern das Restaurant für praktisch jeden Tag sind", sagt die Inhaberin, Kristina Trautwein.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.