Was die Vapiano-Krise für die Systemgastronomie bedeutet

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Seit 2010 wächst in Deutschland die Systemgastronomie im Durchschnitt um 4,7 Prozent im Jahr, so das Handelsblatt. Doch die derzeitige Krise bei Vapiano gefährde die weitere Entwicklung der Branche, befürchtet die Redaktion. Denn diese werfe einen Schatten auf die Erfolgsgeschichte der schnell wachsenden Ketten. Stichhaltige Belege für diese steile These nennt der Artikel allerdings nicht, sondern arbeitet sich sich an Vapiano ab.

So sei der Börsengang zunächst ein Signal gewesen, dass die Branche nun erwachsen sei. Nach dem Aktieneinbruch wachse nun aber die Sorge, dass sich Banken und andere Geldgeber künftig zurückhalten könnten, wie Food-Service Chefredakteur Boris Tomic dem Handelsblatt erklärte. Dass der Boom für die Systemgastronomie beendet ist, glaubt aber auch er nicht. 

Das zeigen auch andere Beispiele wie etwa L’Osteria. Wie das Handelsblatt berichtet, sei die Kette auch im Wachstum profitabel. Ganz im Gegensatz zu Vapiano. Und ganz im Gegensatz zu Hans im Glück, die jüngst eine weitere Filiale in Singapur eröffnet haben (Tageskarte berichtete), will L’Osteria sich weiterhin auf Europa konzentrieren. Ein Börsengang wird auch nicht angestrebt. 


 

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