Was gegen Restaurant-Grapscher hilft

| Gastronomie Gastronomie

Laut einer Studie des „Restaurant Opportunities Centers United“ wurden bereits 80 Prozent der Frauen in der Gastronomie Opfer sexueller Belästigung. So auch im Familienrestaurant von Erin Wade im kalifornischen Oakland. Die Wirtin war davon derart schockiert, dass sie sich auf die Suche nach einer Lösung begab. So schlug sie ihren Angestellten ein dreistufiges Farbsystem vor:

Stufe Gelb: Die Mitarbeiterin hat bei der Bedienung ein unangenehmes Gefühl. Bei dieser Stufe bleibt es den Kellnerinnen überlassen, ob sie den Tisch weiter bedienen möchten. 

Stufe Orange: Ein anzüglicher Kommentar, der belästigend aufgefasst werden kann oder auch nicht. Bei dieser Stufe übernimmt umgehend ein Manager die Bedienung. Eine weitere Erklärung seitens der Angestellten ist nicht notwendig.  

Stufe Rot: Eindeutige sexuelle Belästigung oder eine Berührung, die einen sofortigen Rauswurf des Gastes zur Folge hat. 

Wade hat das System bereits vor drei Jahren eingeführt. Das Problem habe sich anschließend sofort entschärft, wie sie nun dem SZ-Magazin verriet. So hätte es früher ständig Rot gegeben, heute passiere das höchstens einmal im Jahr. Das System setze dem ganzen schon ein Ende, bevor es eskalieren könne. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Drei deutsche Gastronomie-Teams kämpfen Ende April in München um den Einzug in das Weltfinale der Copa Jerez. Der Wettbewerb für Sherry-Pairings findet im Rahmen des Halbfinales von Koch des Jahres statt.

Die Unternehmensberatung McKinsey & Company beschreibt in einer aktuellen Analyse mögliche Entwicklungen für die Gastronomie in den kommenden Jahren. Demnach könnten Automatisierung, Künstliche Intelligenz und neue Betriebsmodelle zentrale Veränderungen vorantreiben.

Hans im Glück hat in Mannheim ihr 100. Restaurant eröffnet. Neben der Expansion in vier europäische Länder setzt das Unternehmen mit einem neuen Standort an einer Schweizer Autobahnraststätte erstmals auf ein geändertes Standortformat.

Die Bar „Harry’s Legacy“ im Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade ist nach Umbau wieder eröffnet. Die Wiedereröffnung steht laut Unternehmen im Zusammenhang mit einer geplanten Modernisierung des Hotels.

Wird die Rechnung etwa im Einzelhandel oder im Restaurant in den Kassensystemen der Unternehmen korrekt erfasst und verbucht? Das prüfen die Finanzämter bei unangemeldeten Kontrollen in Thüringen tausendfach.

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.

Der aktuelle Fitness-Check für die österreichische Gastronomie weist eine leichte Umsatzstabilisierung aus, die jedoch primär auf Preiserhöhungen basiert. Hohe Mitarbeiterkosten und Frequenzen unter dem Vorkrisenniveau belasten die Branche weiterhin.

Die Gastro-Marke Gustavo Gusto hat, gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer, ein neues Vertriebsmodell vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sogenannte „Gustavomat“ als automatisierter Pizzaautomat künftig den Verkauf von Tiefkühlpizza rund um die Uhr ermöglichen.