„Wenn Veganer nicht kommen, ist uns das willkommen“: Max Stiegl sorgt für Diskussionen im Internet

| Gastronomie Gastronomie

Sternekoch Max Stiegl sprach sich kürzlich gegen Veganer in seinem Restaurant aus und sorgt damit für Diskussionen im Internet. Der „Koch des Jahres 2021“, der in wenigen Wochen sein neues Lokal „Knappenhof“ auf der Rax eröffnen wird, sagte im Kurier: „Wenn Veganer nicht kommen, ist uns das willkommen“.

Stiegl erklärte weiter, dass es von vegetarischen Restaurants vermessen sei, zu „fordern aber nicht geben zu wollen“. Er meint, dass Wirte in „normalen“ Restaurants für alle Essgewohnheiten und Geschmäcker Gerichte auf der Karte anbieten müssten. In einem veganen oder vegetarischen Restaurant bekomme man für sich oder seine Kinder aber sicherlich keine Spaghetti Bolognese oder keinen Schinken-Käse-Toast serviert, so Stiegl weiter.

In seinen Restaurants wolle er hingegen Essen fürs Volk anbieten. „Und nicht für die Schnösel oder irgendwelche Bobos“, zitiert ihn die Zeitung Heute. Dennoch gibt sich der Sternekoch versöhnlich: „Man muss nicht immer einer Meinung sein.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.