Wer die Schuhbeck-Häuser in München übernehmen könnte

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Obwohl Alfons Schuhbeck wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt wurde, steht er derzeit noch in der Küche seiner Südtiroler Stuben. Doch wie die TZ erfahren haben will, läuft der Mietvertrag für die Immobilie zum Jahresende aus. Die Räumlichkeiten sollen ab Januar 2023 neu vergeben werden. Doch wer bekommt den Zuschlag?

Laut TZ sind etliche Gastronomen an der Immobilie – die dem Freistaat Bayern gehört – interessiert. So soll angeblich Szene-Wirt Ugo Crocamo bereits sein Interesse angemeldet haben, genauso wie Hofbräu-Sprecher Stefan Hempl und Gastronom Stephan Kuffler.

„Wir sind interessiert, dort mit einem Haxnbauer-Konzept reinzugehen“, sagte er der Zeitung. Größter Konkurrent ist allerdings die Staatsoper, die die Räumlichkeiten für ihre Proben nutzen möchte. „Die Bayerische Staatsoper hat vor dem Hintergrund der Raumnot im Nationaltheater, im Probengebäude am Marstallplatz, im Ballettgebäude am Platzl und auch im Bayerischen Staatsschauspiel vorsorglich Eigenbedarf angemeldet und prüft derzeit, ob eine Nachnutzung - etwa für Büros und Probenräume - durch die Staatstheater möglich ist“, bestätigt Sprecherin Annette Baumann auf Anfrage der Zeitung.

Weil staatliche Eigenbedarfsanträge bevorzugt behandelt werden, hat die Bayerische Staatsoper gute Chancen. Beim Bauministerium scheint der Antrag allerdings noch nicht bekannt zu sein. Auf Anfrage der TZ heißt es: „Die Überlegungen zur zukünftigen Verwendung sind noch nicht abgeschlossen.“ Man strebe allerdings eine „zeitnahe Entscheidung“ an.


 

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