Wie die Gastro-Marke Wienerwald wieder zum Erfolg geführt werden soll

| Gastronomie Gastronomie

Im November ist das erste, neue Wienerwald Restaurant in Torfhaus im Harz eröffnet worden. Bei einem Restaurant soll es nicht bleiben. Thies Borch-Madsen will schnell in die Multiplikation einsteigen und expandieren. 

Dabei ist das neue Wienerwald-Restaurants im Harz, gleichzeitig Vorbild für weitere Häuser der revitalisierten Gastro-Marke. Die Markenrechte wurden 2020 an den neuen Eigentümer, den Projektentwickler Sebastian Lüder übertragen. Zum gleichen Zeitpunkt starteten Planungen für das Gastraum-Interieur, Küchentechnik und den modernen Markenauftritt samt Speiseauswahl, Speisekarten und Internetauftritt. Der Spatenstich für den Restaurantneubau erfolgte im Frühjahr 2022.

Das erste neue geschaffene Wienerwald Restaurant in Torfhaus soll den Anfang einer Gastro-Idee markieren, die sich zunächst einmal auf Bundesebene einen neuen Platz erarbeiten will. Weitere Restauranteröffnungen unter der Marke sind bereits für Hildesheim, Dresden und an der norddeutschen Ostseeküste geplant. Ferner bestehen Pläne gibt bereits Pläne für ein kleineres Konzept an Verkehrsstandorten.

Wienerwald war einst die erfolgreichste europäischen Restaurantketten mit rund 700 Restaurants allein in Deutschland und Österreich im Jahr 1978. Weltweit betrieb Friedrich Jahn, der auch die Jahn-Reisen gegründete und das Hofbräu-Zelt auf dem Oktoberfest und Hofbräukeller am Wiener Platz zu seinem Imperium zählte) der 1.600 Lokalen mit fast 30.000 Mitarbeitern. In Spitzenzeiten hat Jahn nach eigenen Angaben 700.000 Hähnchen am Tag verkauft. Dann geriet das Unternehmen in Schieflage. Nach mehreren Wiederbelebungsversuchen, die alle am Ende nicht funktionierten, folgt jetzt die nächste Runde. 

Video-Interview mit Wienerwald-Geschäftsführer Thies Borch-Madsen bei Tageskarte:

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.