Wie Restaurants „instagramable“ werden

| Gastronomie Gastronomie

In den Szene-Restaurants der Großstädte spielt der Geschmack des Essens nicht unbedingt die erste Geige. Vielerorts gilt: Hauptsache, das Essen ist „instagramable“. Wie die Gastronomie von Instagram profitiert, will die Welt herausgefunden haben.

Die bekanntesten Beispiele für Essen das „instagramable“ ist, sind die fliegenden Nudeln, die es in vielen vietnamesischen Restaurants weltweit gibt. Das die Flying Noodles sind so angerichtet, dass die Essstäbchen scheinbar in der Luft schweben. Da zücken Gäste dann zuerst das Handy, fotografieren, hashtaggen, posten und greifen erst dann zu Besteck oder Stäbchen.

Instagram-tauglich sei ein Gericht dann, wenn das Essen so präsentiert werde, dass auch Amateure gute Fotos von ihm machen können, erklärt ein Trendbeobachter in der Welt und gibt Tipps für Gastronomen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Beim diesjährigen JRE Genusslabor 2.0, das am 4. und 5. Februar im Rahmen der Chef-Sache auf der Intergastra in Stuttgart stattfindet, kreieren internationale Köche der Jeunes Restaurateurs ein 4-Gang-Menü. Mit von der Partie sind bekannte Content Creator.

Die Traube Tonbach ehrt einen ihrer bekanntesten Köpfe für seine Karriere und erfolgreiche Mitarbeit: Dreisternekoch Torsten Michel aus der Schwarzwaldstube feiert sein 20-jähriges Jubiläum im Team des Traditionshotels.

Wegen seiner drohenden Schließung im Sommer 2024 steht der Hamburger Musikclub Molotow seit Wochen in den Medien. Nun kam zur Abwechslung eine positive Schlagzeile hinzu: Der Kiez-Club wurde als bester Club des Jahres 2023 ausgezeichnet.

Die Eröffnung eines Restaurants in Jordanien mit dem Namen «7. Oktober» hat in Israel für Empörung gesorgt. In sozialen Medien ging am Donnerstag ein Video viral, dass das Restaurant in der jordanischen Provinz Karak südlich der Hauptstadt Amman zeigte. Zu sehen war das Logo mit der Aufschrift «7. Oktober».

Burgerme hat für das Jahr 2023 einen Rekordumsatz von mehr als 110 Millionen Euro in Deutschland verbucht. Im Vergleich zu 2020 hat das Unternehmen den Umsatz in drei Jahren mehr als verdoppelt. Aktuell verfügt der Systemgastronom über 130 Filialen in Deutschland. 

Nach zwei erfolgreichen Wettbewerbsrunden startet die Hessische Landesregierung gemeinsam mit dem Dehoga zum dritten Mal den Wettbewerb „Die besten Dorfgasthäuser in Hessen“. Alle Gasthäuser im ländlichem Raum können an dem Wettbewerb teilnehmen.

Der Gewinner des METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2023 ist das Restaurant Ronja im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr. Neben ausschließlich vegan-vegetarischen Speisen setzt der Betrieb auf fair produzierte Arbeitskleidung, Ökostrom, ein Pfandsystem sowie eine Gemüseparzelle.

Beim «German Wine List Award 2024» wurden die besten Weinkarten Deutschlands ausgezeichnet. Der diesjährige Gewinner in der Kategorie Gourmet & Sterne ist das Restaurant "Nobelhart & Schmutzig" aus Berlin.

Die Verbraucherzentralen fordern mehr Informationen und Verbesserungen beim Speisenangebot für Millionen Essensgäste in Restaurants und Kantinen. Erwartet würden unter anderem ein größeres Angebot an gesunden Speisen und mehr Angaben zur Tierhaltung und zur Herkunft von Lebensmitteln.

Burger, Pommes, XXL-Softdrinks: Amerika gilt als Fast Food-Nation. Kalifornien aber tickt anders. Von 13 Drei-Sterne-Restaurants in den USA befinden sich sechs in Kalifornien. Außerdem gibt es zwölf Zwei-Sterne- und 68 Ein-Stern-Restaurants.