Witzigmann im Quotentief: „Top Chef“ wird „Flop Chef“

| Gastronomie Gastronomie

Morgen läuft die nächste Folge der Sat1-Kochshow „Top Chef Germany“, die sich für den Sender nicht gerade zum Gala-Menu entwickelt: Nachdem die zweite Sendung in der vorletzten Woche bereits unter die Millionen-Marke bei den Zuschauern gefallen war, sank die Reichweite in der letzten Woche weiter. Nur 780.000 Zuschauer schalteten ein. Witzigmann kocht damit auf recht kleiner Flamme.

Wie diverse Medien berichten sank der Marktanteil in der Zielgruppe 5,2 Prozent ab. Insgesamt lag der Marktanteil bei dürftigen 3,0 Prozent Damit war Sat.1 das Schlusslicht unter den acht großen Sendern zur besten Übertragungszeit.


[Keine Nachricht mehr verpassen: Jetzt Tageskarte auf LinkedIn, XING oder Facebook folgen.]


Die mit viel medialem Aufwand am 8. Mai dieses Jahres gestartete Sendung schaffte es bereits zum Beginn nur auf 4,2 Prozent Marktanteil insgesamt sowie 6,1 Prozent in der Zielgruppe. Diese recht mageren Zahlen wurden sieben Tage später nicht verbessert

Bei der Ankündigung für die Sendung haute Sat.1 ordentlich auf den Putz und bezeichnete das große Kochen als „Königin aller Kochshows“.

Bei „Top Chef Germany“ treten zwölf Profi-Köche mit insgesamt vier Michelin-Sternen, gegeneinander an. In der Koch-Jury sitzen Eckart Witzigmann, Zwei-Sterne-Koch Peter Maria Schnurr sowie Food-Kritikerin Alexandra Kilian. Moderiert wird die neue SAT.1-Show von Daniel Boschmann.

 

Der Gorumet-Report hatte die Zahlen bereits in der letzten Woche auf seiner Facebook-Seite präsentiert. Zahlreiche Nutzerkommentare streiten sich um Qualität und Erfolg der Sendung.

https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10156818252418124

 

Zwölf Köche und ein Jahrhundertoch (v.l.n.r.): Serkan Güzelcoban, Christian Grundl, Sonja Baumann, Sven Wesholek, Hou Hua, Bernhard Reiser, Christopher Knippschild, (unten v.l.n.r.:) Franz-Josef Unterlechner, Tom Götter, Annette Glücklich, Eckart Witzigmann, Steffen Disch, Johannes Somme. Foto: SAT.1/Frank Zauritz

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.

 

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.