Zum Heiligen Teufel gewinnt drei True Italian Awards

| Gastronomie Gastronomie

Das italienische Restaurant Zum Heiligen Teufel in Berlin hat bei der zweiten Ausgabe der True Italian Awards insgesamt drei Auszeichnungen erhalten. Die Preise wurden im Rahmen einer Veranstaltung im Fotografiska Berlin vor rund 250 Gästen aus der Gastronomie und Medienbranche vergeben. Das Lokal setzte sich in den Kategorien italienisches Restaurant des Jahres, Premium-Restaurant des Jahres und innovativstes Menü des Jahres durch. Über die Vergabe entschied eine unabhängige Jury aus 24 Journalistinnen und Journalisten, Gastronomiekritikern sowie Branchenexperten aus Deutschland und Italien.

Antonio Di Santo führt das Siegerlokal

Die Leitung des ausgezeichneten Betriebs obliegt dem Küchenchef und Inhaber Antonio Di Santo, der den Hauptpreis als italienisches Restaurant des Jahres entgegennahm. Die Auszeichnung bewertet das gesamte gastronomische Erlebnis sowie die Kreativität in der Küche und würdigt die Entwicklung eines eigenständigen Konzeptes innerhalb der Hauptstadt. Im Rahmen des von tipBerlin in Kooperation mit True Italian organisierten Branchenevents wurden neben dem Hauptgewinner weitere Akteure der regionalen Gastronomieszene geehrt.

Weitere Auszeichnungen für Berliner Gastronomen

Der Sonderpreis für das Lebenswerk ging an Franco Francucci, der die Ehrung zusammen mit seinen Söhnen Louis und Elia entgegennahm. Dabei verwies die Berichterstattung auf eine mehr als sechs Jahrzehnte währende Familiengeschichte, die auf den Vater Franco Francucci Senior zurückgeht, welcher in den späten 1950er-Jahren nach Berlin kam und dort Gastronomiebetriebe wie das La Grotta und das Ciao Ciao eröffnete. Die Trattoria A’ Muntagnola erhielt die Auszeichnung für die regionale Küche des Jahres, wobei der Gründer Pino Bianco ankündigte, in seine Heimatregion Basilikata zurückzukehren, während der Betrieb durch seine Mutter Angela Matarrese und die Geschäftspartnerin Tina Sento fortgeführt wird.

Zusätzliche Ehrungen bei Pizzen und Patisserie

In der Kategorie der Konditoreien erzielte das Projekt Kuchen von Gaia mit einem festen Standort in der Markthalle Neun einen doppelten Erfolg als italienisches Café des Jahres und für das italienische Street Food des Jahres. Den Titel als Pizzeria des Jahres verteidigte das Restaurant Malafemmena erfolgreich im zweiten Jahr in Folge gegen die Konkurrenz.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Block House hat 2,5 Millionen Euro in die Modernisierung seines Restaurants Am Kröpcke in Hannover investiert. Der seit 1991 bestehende Standort erhielt unter anderem einen neu gestalteten Gastraum, neue technische Anlagen und eine modernisierte Küche.

Nach dem Brandunglück in der Silvesternacht in Crans-Montana überprüfte die Feuerwehr in Tschechien fast 800 Betriebe. Blockierte Notausgänge und fehlende Feuerlöscher sorgen für Alarm.

Auch in diesem Jahr verleiht der Bundesverband der Systemgastronomie wieder seinen Preis der Deutschen Systemgastronomie. Mit Mmaah!, 60 Seconds to Napoli und Goldies stehen drei unterschiedliche Konzepte im Finale.

Kurz vor dem Oktoberfest beschäftigt die Vergabe der Wiesn-Festzelte die Justiz. Ein Wirt fordert, dass München den Betrieb der großen Bierzelte europaweit ausschreibt. Das Bayerische Oberste Landesgericht verhandelt nun über die Frage, ob der traditionelle Ausschluss auswärtiger Wirte rechtens ist.

Das Kammergericht Berlin hat nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands eine Trinkgeld-Klausel von Lieferando für unwirksam erklärt. Die Regelung schloss eine Erstattung auch dann aus, wenn das Restaurant die Bestellung stornierte und das Essen nicht ausgeliefert wurde.

Eine Studie der Universität Hohenheim untersucht anhand von rund 200 Tonnen Lebensmitteln für etwa 211.000 Mahlzeiten den Biodiversitäts-Fußabdruck der Hohenheimer Mensa. Die Herkunft der Zutaten spielt nach den Ergebnissen eine entscheidende Rolle.

Eine Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt unterschiedliche Kriterien bei der Auswahl von Restaurantgerichten. 29 Prozent der Befragten achten auf ausgewogene Ernährung, 14 Prozent bestellen Gerichte mit einem hohen Proteingehalt und 15 Prozent interessieren sich für Kalorienangaben.

Das Grand Resort Bad Ragaz und die Wassmer Family Group beenden im Februar 2027 ihre Zusammenarbeit. Damit endet auch das bisherige Konzept des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Sven Wassmer Memories – die Restaurantstandorte will das Resort anschließend selbst weiterführen.

Sternekoch Sven Wassmer schließt das Drei-Sterne-Restaurant Memories im Grand Resort Bad Ragaz per Ende Februar 2027. Zusammen mit seiner Frau will er sich mehr um die Familie kümmern und künftig international beratend tätig sein.

Das Berliner Promi-Paar Annika und Frederick Lau ist ins Dönergeschäft eingestiegen. Die Moderatorin und der Schauspieler haben in Berlin-Kreuzberg in Nachbarschaft des Clubs SO36 einen veganen Dönerladen eröffnet.