Zuma- und Roka-Betreiber Azumi sichert sich Finanzierung von Abu Dhabi-Investor

| Gastronomie Gastronomie

Die hinter den bekannten japanischen Restaurantmarken Zuma und Roka stehende Azumi Ltd. hat eine neue strategische Partnerschaft mit dem in Abu Dhabi ansässigen Luxus-Gastgewerbe-Investmentunternehmen DIAFA bekannt gegeben. Mit der Finanzierung soll die nächste Phase der globalen Expansion sowie die Entwicklung neuer Marken und Konzepte vorangetrieben werden.

DIAFA, das das Ziel verfolgt, eines der weltweit größten Unternehmen im Bereich Food & Beverage (F&B) zu werden, tritt als neuer Partner an die Seite von Azumis bestehendem langjährigen Partner, der türkischen Doğuş Hospitality. Die Allianz soll die zukünftige Ausrichtung der Restaurantgruppe prägen, die von kreativer Weiterentwicklung, kultureller Relevanz und ambitioniertem globalen Wachstum bestimmt wird.

Globale Präsenz und neue Konzepte

Azumi Ltd. betreibt weltweit über 40 Restaurants. Neben den Flaggschiffen Zuma und Roka gehören dazu auch das japanisch-koreanische Restaurant Inko Nito in Soho, London, und das Bar-Grill-Konzept Oblix at the Shard in London. Die Standorte der Gruppe erstrecken sich über Städte wie Dubai, Miami, Hongkong und Istanbul bis hin zu den Malediven.

Die neue Investition von DIAFA soll die Evolution der Hauptmarken beschleunigen, die internationale Expansion bestehender Restaurants wie Oblix ermöglichen sowie die Schaffung neuer Lifestyle- und Erlebniskonzepte, die sich bereits in der Entwicklung befinden, vorantreiben.

Führungsstimmen betonen gemeinsame Werte

Sven Koch, Chief Executive Officer (CEO) von Azumi Ltd., kommentierte die neue Partnerschaft in einer Erklärung: "This partnership represents an incredible alignment of values and vision. DIAFA’s belief in creativity, craftsmanship, and cultural authenticity resonates deeply with who we are and our heritage as a group. Together with our long-standing partners at Doğuş Hospitality and new partners at DIAFA, we are excited to shape the next era of Azumi — continuing to deliver exceptional experiences while exploring new ideas, destinations, and concepts around the world.”

Die Gruppe wurde von Arjun Waney und Rainer Becker gegründet. Das erste Zuma eröffnete im Jahr 2002 in London-Knightsbridge, gefolgt vom ersten Roka in London-Charlotte Street im Jahr 2004.

Führungsebene bei DIAFA verstärkt

Bereits im letzten Monat hatte DIAFA Ashley Saxton als Global F&B Chief Executive Officer eingestellt. Saxton war zuvor Director of Restaurants bei Harrods, wo er eine umfassende Neugestaltung des kulinarischen Angebots des Kaufhauses leitete.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.