Zusje eröffnet zweiten deutschen Standort im Düsseldorfer Andreas Quartier

| Gastronomie Gastronomie

Die niederländische Gastronomiemarke Zusje plant einen zweiten Standort in Deutschland. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das neue Restaurant Ende Juli 2026 im Andreas Quartier in Düsseldorf eröffnen. Der Standort befindet sich an der Mühlenstraße 32 in der Düsseldorfer Altstadt.

Nach Angaben von Zusje folgt die Expansion auf den ersten deutschen Standort in Aachen, der seit dem 20. Februar 2026 geöffnet ist. Das Unternehmen erklärt, das Restaurant sei seit der Eröffnung „jede Woche ausgebucht“. Konkrete Gästezahlen oder wirtschaftliche Kennzahlen für den Standort Aachen nennt das Unternehmen nicht.

Zusje plant weiteren Ausbau nach Restaurantstart in Aachen

Laut Mitteilung betreibt Zusje derzeit mehr als 40 Standorte in den Niederlanden. Das Unternehmen spricht von einem jährlichen Gästeaufkommen von mehr als 1,5 Millionen Gästen sowie einem Systemumsatz von knapp 70 Millionen Euro.

Der Gründer und Geschäftsführer von Zusje, Peter Smits, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Aachen hat uns bestätigt, dass Deutschland bereit ist für Zusje. Die hohe Nachfrage von Beginn an ist außergewöhnlich gut und zeigt uns, dass wir mit unserem Ansatz, ein echtes Erlebnis in den Mittelpunkt zu stellen, den richtigen Nerv treffen. Düsseldorf ist daher die logische Fortsetzung davon.“

Denkmalgeschütztes Gebäude soll neuen Düsseldorfer Standort aufnehmen

Nach Angaben des Unternehmens entsteht das Restaurant in einem denkmalgeschützten Gebäude im Andreas Quartier. Zusje erklärt, gezielt historische Gebäude mit bestehender Architektur und „Charakter“ als Standorte auszuwählen. Zum Düsseldorfer Standort soll auch eine Außenterrasse gehören.

Das Gastronomiekonzept basiert laut Mitteilung auf einem sogenannten Tapas-System. Gäste wählen demnach pro Runde jeweils zwei Gerichte aus einer Karte mit mehr als 50 Speisen aus. Die Gerichte würden frisch zubereitet und regelmäßig durch saisonale Angebote ergänzt.

Ein wiederkehrendes Gestaltungselement der Restaurants seien Uhren mit stillstehenden Zeigern. Das Unternehmen beschreibt dies als Symbol für ein Gastronomiekonzept, bei dem der Aufenthalt der Gäste nicht zeitlich getaktet werden solle.

Unternehmen nennt Düsseldorf nächsten Schritt seiner Deutschlandstrategie

Simon Abstreiter, Country Manager Germany von Zusje, erklärt laut Mitteilung: „Düsseldorf ist eine Stadt, die Anspruch und Lebensfreude verbindet und genau das ist auch die DNA von Zusje. Wir sind überzeugt, dass unser Konzept hier eine Heimat findet. Nach dem starken Auftakt in Aachen freuen wir uns, die nächste Etappe unserer Entwicklung in Deutschland einzuläuten.“

Zusje wurde nach Unternehmensangaben 1998 gegründet. Das heutige Konzept entwickelte das Unternehmen demnach im Jahr 2009. Seit Februar 2025 ist die Marke nach eigenen Angaben auch in Deutschland aktiv.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.