Zwei neue Sterne-Restaurants für die kroatische Region Kvarner

| Gastronomie Gastronomie

Bekannt ist der Kvarner vor allem als Feriendestination mit den historischen Rivieras von Cricvenika und Opatija, dem Naturpark Gorski Kotar im Hinterland sowie den Inseln Rab, Cres, Krk und Losinj. Nicht zu vergessen die Hafenstadt Rijeka, die wegen ihrer avantgardistischen Kunstszene in Kombination mit historischem Industrial Style 2020 als europäische Kulturhauptstadt gewürdigt wurde.

Etwas außerhalb von Rijeka wartet das neue Hilton Costabella Hotel auch mit einem Gourmetrestaurant auf: Im „Nebo“ steht Deni Srdoč am Herd, der im Vorjahr schon im Draga di Lovrana den ersten Stern für die Region erkocht hat. Dieses Kunststück gelingt ihm auch an seiner neuen Wirkungsstätte: Im fünften Stock mit Blick über die Adria kombiniert er regionale Tradition mit einer Portion moderner Kreativität.

Auch das Restaurant „Draga di Lovrana“ in einem restaurierten Miniaturhotel aus Zeiten der altösterreichischen Monarchie wird auf hohen Niveau gekocht. An der Flanke des Ucka-Bergmassivs, hoch über der Riviera mit Blick auf Cres und die gesamte Kvarnerbucht ist mit Zdravko Tomšić ein Altmeister der kroatischen Küche am Herd. Passend zu diesem außergewöhnlichen Ort kombiniert er Berge und Meer. Fisch kommt vom eigenen Fischkutter, Wild aus den nahen Wäldern.

Für das Boutiquehotel Alhambra in der Cikat-Bucht auf der Insel Losinj wurden zwei historische, altösterreichische Villen mit einem Designtrakt kombiniert. Gastronomisches Aushängeschild ist das Gourmetrestaurant Alfred Keller mit seiner Terrasse fast direkt am Meer. Der gebürtige Oberösterreicher Michael Gollenz, der für den Schweizer 2-Sternekoch Christian Kuchler (Schäfli in Wigoltingen) die Küche leitet, präsentiert kroatische Produkte im französisch inspirierten Stil mit Aromen aus aller Welt. Eine Klasse für sich ist der Weinkeller.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.