120 Millionen Euro: Deutsche Hospitality stellt Steigenberger Hotels & Resorts neu auf

| Hotellerie Hotellerie

Neuer Auftritt einer der bekanntesten deutschen Hotelmarken: Die Deutsche Hospitality verpasst ihrer Luxusmarke Steigenberger Hotels & Resorts einen Relaunch und lässt die das 120 Millionen Euro kosten. Es gibt ein modernes Design, und die Marke will sich zeitgemäß in der Digitalisierung und dynamisch in der Zielgruppenansprache präsentieren. „Bei Steigenberger schauen wir auf eine einzigartige, fast neunzigjährige Erfolgsgeschichte zurück“, so Thomas Willms, CEO Steigenberger Hotels AG und Deutsche Hospitality, auf der Pressekonferenz anlässlich der ITB Berlin 2019. „Nun ist es an der Zeit, die Steigenberger Hotels & Resorts mit Innovation, neuen Inhalten und einem zukunftweisenden Design weiterzuentwickeln und dabei unsere berühmten Werte – Leidenschaft, Perfektion, Tradition, Vision und Caring – neu aufzuladen und auch international noch bekannter zu machen.“

“Evolution Steigenberger“ heißt die Weiterentwicklung und beinhaltet Kernelemente wie eigene Welcome Manager in den Hotels, Pop-up-Museen und Fashion-Events in den Häusern, Einbinden der lokalen Kultur- und Musikszene, neues Logo, Bildsprache und innovatives Design sowie sehr umfangreiche Renovierungen. Zudem öffnet sich Steigenberger erstmals für strategische Partner, um gemeinsam den Gästen einen Mehrwert zu bieten: So wird es den Steigenberger Limousinen-Service „powered by Sixt“ auch mit persönlichem Chauffeur exklusiv für Steigenberger-Gäste geben. Die Installation von Kaffee-Manufakturen in der Lobby, die Weiterentwicklung des berühmten Steigenberger-Frühstücks und eine Vielzahl neuer digitaler Touchpoints wie das Steigenberger Tablet bilden den Auftakt der Evolution Steigenberger. Entwickelt wurde diese gemeinsam mit den Gästen und Mitarbeitern der Steigenberger Hotels & Resorts.

Expansion um 15 Prozent pro Jahr

„Mit der Evolution Steigenberger legen wir den Grundstein für das weitere Wachstum der Marke“, so CEO Thomas Willms, „Wir wollen uns mit den bestehenden Häusern weiterentwickeln und in diesem Jahr gemeinsam mit unseren Partnern über 120 Millionen Euro in die Hotels in Frankfurt, Hamburg, am Petersberg, Baden-Baden, Brüssel, Wien, Dresden und in vielen weiteren Städten investieren. Gleichzeitig werden wir weiter stark international wachsen und an Standorten wie Bangkok und Sønderborg, Dänemark sowie mit einem weiteren Hotel in Kairo vertreten sein.“

Die Deutsche Hospitality plant ein jährliches Wachstum um 15 Prozent. Aktuell sind über 30 Hoteleröffnungen bis 2021 in konkreter Entwicklung – darunter Steigenberger Hotels & Resorts in Dänemark, Indien und Thailand. Strategische Schwerpunkte der Expansion der Steigenberger Hotels & Resorts sind der Mittlere Osten und Europa, beispielsweise im Mittelmeerraum und in Osteuropa.

Mit einer globalen Markenstrategie „Made in Germany“ und einem weltweiten Wachstum setzt die Deutsche Hospitality ein Millioneninvestment in die Runderneuerung der Marke Steigenberger Hotels & Resorts. Das ist die höchste Investition in der Firmengeschichte der Marke Steigenberger. Das erste Haus im neuen Look & Feel wird das Steigenberger Hotel Hamburg, das gerade komplett modernisiert wird: Dort entsteht eine neue Rooftop-Bar, alle Zimmer und die Lobby werden komplett neugestaltet. Die nächsten Upgrades erhalten die Häuser in Wien, Amsterdam, Bonn-Petersberg, Brüssel, Frankfurt, Düsseldorf, Kiel, Berlin, Köln und Dresden.

Eine neue Werbekampagne sowie flankierende Innovationen werden den Relaunch als Evolution Steigenberger über das Jahr 2019 ausrollen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

Im Xperience Quartier in Taufkirchen bei München entstehen neben Büroflächen auch ein Hotel und Tagungsbereiche. Nach Angaben von Art-Invest Real Estate hat Hensoldt bereits den kompletten Bürobauteil des Projekts angemietet.