70 Millionen-Projekt in Oberstaufen: Neues Schlossberg Resort wird kleiner als geplant

| Hotellerie Hotellerie

Der Gemeinderat von Oberstaufen hat entschieden, dass das geplante Hotel auf dem Schlossberg in einer abgespeckten Version gebaut werden soll. Ursprünglich war ein 50 Meter hoher Turm vorgesehen, doch die Pläne stießen auf Widerstand aus der Bevölkerung. Jetzt wird der Turm deutlich kleiner ausfallen.

Der neue Entwurf sieht vor, dass der Hotelturm um fünf Stockwerke reduziert wird und nun knapp 37 Meter hoch sein soll, heißt es in einem „BR24“-Bericht. Das Projekt wird nun weiter geplant und die Bauleitplanung vorangetrieben. Im Sommer soll das Genehmigungsverfahren starten. Wenn alles glatt läuft, könnte bis Ende des Jahres die Baugenehmigung vorliegen. Bürgermeister Martin Beckel (Freie Wähler) betonte gegenüber „BR24“, dass das neue Hotel für Oberstaufen wichtig sei. Die Gemeinde habe in den letzten Jahren über 1.000 Gästebetten verloren.

Die ursprünglichen Pläne des sogenannten Schlossberg Resorts sahen einen 50 Meter hohen Turm vor. Dagegen gab es Widerstand von Initiativen wie der Bürgerinitiative Schlossberg 2.0. Diese befürchten, dass das Hotel aufgrund seiner Größe nicht ins Ortsbild passen und wie ein Fremdkörper wirken könnte.

Trotz der Herausforderungen soll das Projekt für 70 Millionen Euro realisiert werden, mit einem Wellnessbereich, einer Tiefgarage und einem eigenen Gebäude für das Personal. Das neue Schlossberg Resort in Oberstaufen wird nach seiner Fertigstellung von der Odyssey Hotel Group als Marriott-Hotel geführt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.

Top International trauert um Hans R. Müller, den Gründer der Kooperation. Das Unternehmen teilte den Tod seines langjährigen Gesellschafters und späteren Beiratsvorsitzenden in einem Nachruf mit.

Novum Hospitality hat ein Statusverfahren zur Zusammensetzung seines Aufsichtsrats eingeleitet. Die Geschäftsführung vertritt die Auffassung, dass keine gesetzliche Pflicht zur Bildung des Gremiums bestehe. Dem Aufsichtsrat gehören mehrere bekannte Namen aus Politik und Hotellerie an.

Gesundheit und Longevity gewinnen aus Sicht vieler Hotels weiter an Bedeutung. Eine Umfrage im deutschsprachigen Raum zeigt Stärken bei Räumen, Naturerleben, Bewegung und Ernährung sowie weitere Entwicklungsmöglichkeiten bei persönlicher Begleitung und Kommunikation.

BWH Hotels Central Europe erweitert ihre Partnerschaft mit Ipartment um drei neue Standorte. Bis Anfang 2027 entstehen so insgesamt 286 zusätzliche Einheiten in Frankfurt, Düsseldorf und Fürth.

Pudu Robotics und Shenzhen CTID planen den Bau eines vollständig robotergestützten Hotels in China. Ein erster Testbetrieb auf der West Artificial Island ist für das Ende des Jahres 2026 vorgesehen.