Accor mit neuen Hotels in der DACH-Region

| Hotellerie Hotellerie

Accor setzt seine Expansionspläne fort. Trotz der herausfordernden Bedingungen am Markt eröffneten in diesem Jahr zahlreiche neue Hotels in der DACH-Region, darunter Häuser der Marken ibis, ibis Styles, Mercure und Novotel.

Die europaweiten Corona-Maßnahmen haben den Tourismus und das Gastgewerbe vor große Herausforderungen gestellt. Doch seit Beginn der Urlaubssaison zeichnet sich langsam ein positiver Trend ab: Viele der Accor Hotels in der DACH-Region haben wieder geöffnet und die Buchungszahlen sind leicht angestiegen. Außerdem haben seit Jahresbeginn bereits elf neue Accor Häuser eröffnet.

Yannick Wagner, zuständig für Development Central Europe, zieht Resümee: „Als Europas führender Hospitality-Anbieter sind wir bestens im Markt verankert und dadurch unabhängiger von interkontinentalen Tourismusströmen als andere Hotelketten. Neben den geplanten Projekten in unserer umfassenden Pipeline, konnten wir seit Anfang des Jahres die Verträge für sechs neue Hotels unterzeichnen und davon bereits drei bestehende Hotels sehr kurzfristig in unser Netzwerk integrieren und an unser weltweites Reservierungssystem anschließen."

ibis und Novotel erhielten Zuwachs

2020 wurden gleich sechs neue Designhotels der Marke ibis Styles eröffnet, unter anderem das ibis Styles Nördlingen, das ibis Styles Offenburg City und das ibis Styles Magdeburg. Als Teil eines neuen Geschäftszentrums direkt neben dem Bahnhof begrüßt das ibis Styles Nördlingen seit Mitte März Besucherinnen und Besucher der mittelalterlichen Kreisstadt. Das Hotel mit 104 Zimmern wird von der Place Value GmbH betrieben.

Seit Anfang April erweitert das ibis Styles Offenburg City das Netzwerk von Accor. Für die Führung des 79 Zimmer großen Hauses zeichnet die European Hospitality Management GmbH verantwortlich.

Seit Juni können Gäste im ibis Styles Magdeburg einchecken. Das Hotel mit mehr als 144 Zimmern, von denen 22 extra für Familien sind, wird von der Success Hotel Group betrieben.

In Regensburg eröffneten im ersten Quartal 2020 gleich zwei neue Häuser am Stobäusplatz: Das ibis Regensburg Zentrum begrüßt mit 135 Zimmern Gäste in der historischen Altstadt, die als UNESCO Weltkulturerbe gelistet ist. Gleich daneben liegt das Novotel Regensburg Zentrum, das 124 Zimmer und die Gold & Brown Foodbar bietet. Beide Häuser werden von der AP Investhotel Gruppe als Franchisepartner betrieben.

Neue Mercure Hotels im Midscale-Segment

Mit drei neuen Mercure Hotels gibt es auch im Midscale-Segment Entwicklungen: Seit Anfang April ist das Mercure Hotel Lübeck City Center mit seinen 83 Zimmern eine Unterkunft für Touristen und Business-Reisende in der Hansestadt. Das Hotel wird im Frühjahr 2021 noch renoviert. Franchise-Partner des ersten Mercure Hotels in Lübeck ist die Kölner LFPI Gruppe. Das Unternehmen plant darüber hinaus im April 2021 die Eröffnung des neuen Mercure Mainz City Center (derzeit advena Europa Hotel Mainz). 

Auch in der Schweiz wurde ein neues Haus der Midscale-Marke eröffnet: Seit September ist das Mercure Chur City West (ehemals City West Hotel Chur) Teil des Accor Netzwerks. Gelegen in der ältesten Stadt des Landes, bietet das von der Baugesellschaft City West betriebene Hotel insgesamt 49 Zimmer.

„Diese positiven Entwicklungen im Development unterstreichen die Vielfalt und Stärke des breiten Markenportfolios von Accor. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass das Konzept der Augmented Hospitality gerade in Zeiten der Krise an Bedeutung gewinnt. Gäste möchten einen komfortablen Aufenthalt, der ideal auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Wir schaffen es so Hotels zu Lebensräumen und multifunktionalen Orten der Interaktion mit Platz für Arbeit, Freizeit und Alltagsleben zu verwandeln“, unterstreicht Wagner. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?