Accor schließt Unternehmenssitz in Österreich

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelgruppe Accor verlagert ihre administrativen Strukturen und schließt ihren Unternehmenssitz in Wien. Wie das Unternehmen auf Nachfrage von Tageskarte mitteilte, folge dieser Schritt einer intensiven Prüfung der aktuellen Organisationsstruktur. Die bisher in der österreichischen Hauptstadt gebündelten operativen Aktivitäten werden künftig von anderen Standorten im europäischen Ausland gesteuert.

Fortführung des Hotelbetriebs und Expansionspläne

Trotz der Auflösung der zentralen Verwaltung in Wien betont der Konzern, dass der laufende Betrieb der 38 Hotels in Österreich von dieser Entscheidung nicht betroffen sei. Accor bleibt, nach eigenen Angaben, dem Markt verpflichtet und hält an den bestehenden Plänen für Wachstum und Expansion fest.

Gespräche zur Zukunft der Beschäftigten

Von der Schließung der Wiener Zentrale sind insgesamt 18 Mitarbeiter betroffen. Die Belegschaft wurde bereits über die Verlagerung informiert. Derzeit führt die Unternehmensführung Gespräche mit den Angestellten über deren berufliche Zukunft. Oberste Priorität sei es, diesen Prozess transparent, fair und mit größtmöglicher Rücksichtnahme auf die Beschäftigten zu gestalten, so Accor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Steigenberger Hotel in Bad Pyrmont ist ein neuer Investor vorgestellt worden. Wie auf einem Pressetermin mitgeteilt wurde, will der 85-jährige Hotelentwickler Gert Prantner mit bis zu fünf Millionen Euro in das Projekt einsteigen. Parallel läuft ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel, die Sanierung des Hauses auch wirtschaftlich fortzuführen.

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.

Accor und die GCH Hotel Group haben die Eröffnung zweier neuer Häuser in Rosenheim und Potsdam bekanntgegeben. Während das Haus in Rosenheim unter der Marke Ibis Styles geführt wird, erfolgt in Potsdam die Eröffnung eines Hotels der Marke Greet.

Der Hotelverband Deutschland und der GVFH schreiben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hotelakademie drei Stipendien für angehende Hotelbetriebswirte und Revenue Manager aus. Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Juni 2026.

In Österreich steigen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison, gleichzeitig wächst laut Hotelvereinigung der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe durch steigende Kosten und verändertes Ausgabeverhalten der Gäste.

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.