Accor verkündet globale Zusammenarbeit mit LGBTQ+ Travel Association

| Hotellerie Hotellerie

Accor und die International LGBTQ+ Travel Association (IGLTA) haben ihre globale Partnerschaft bekanntgegeben. Gemeinsam wollen beide daran arbeiten, die Hotellerie zu einem sicheren Raum für alle zu machen und die Gleichberechtigung innerhalb der Reisebranche voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit IGLTA sei zugleich der erste Schritt, um eine Säule in Accors Verpflichtung im Bereich Diversität und Inklusion zu demonstrieren, erklärte das Unternehmen.

Als globaler Akteur mit mehr als 5.100 Hotels weltweit und bedeutender Arbeitgeber in der Hospitality-Branche, ist sich Accor der entscheidenden Rolle bewusst, die das Unternehmen bei der Definition und Durchsetzung eines branchenweiten Standards für Vielfalt und Inklusion einnimmt. Die Partnerschaft mit IGLTA ist ein wichtiges Statement von Accor und zeigt die Bedeutung des LGBTQ+ Tourismus sowohl von einem sozialen Standpunkt aus als auch ökonomisch. 

„Wir bewundern seit Langem das Engagement von Accor für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion und sind begeistert, unsere Beziehung zu einem integrierten, ganzjährigen Ansatz zur Förderung von LGBTQ+ Reisen zu erweitern", so John Tanzella, Präsident/CEO, IGLTA. „Das Bestreben von Accor, sichere und einladende Erlebnisse für LGBTQ+ Reisende zu schaffen und sich für die Vielfalt innerhalb seiner Teams einzusetzen, passt perfekt zur Mission der IGLTA und der Arbeit unserer globalen Partner."

„Wir sind unglaublich stolz, uns einer beeindruckenden Reihe globaler Unternehmen anzuschließen, die den LGBTQ+ Tourismus zelebriert und vorantreibt. Mit mehr als 260.000 Accor-Teammitgliedern in 110 Ländern ist Vielfalt das essentielle Kernstück unserer Identität: Sie macht uns zu dem, was wir sind, und definiert unsere Kultur, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Wir als Gruppe setzen uns mit ganzem Herzen dafür ein, dass sich Es die LGBTQ+ Community willkommen fühlt. Wir hoffen, dass unsere Zusammenarbeit mit der IGLTA unser Bestreben weiter festigt, Vorbild und Referenzpunkt im Gastgewerbe für LGBTQ+ Mitarbeiter*innen und Gäste zu sein", bekräftigt Steven Daines, Chief Talent & Culture Officer, Accor.

„Die ‚Diversity and Inclusion‘-Woche ist für uns bei Accor eine unglaublich wichtige Zeit, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Unterschiede zu feiern. Sie bietet aber auch die Gelegenheit, sich auf die nächsten Schritte zu konzentrieren und zu evaluieren, wo wir uns noch weiter verbessern können. Wir sind bestrebt, Initiativen kontinuierlich auszubauen und zu entwickeln, um sicherzustellen, dass sich die LGBTQ+ Community dabei unterstützt fühlt, zu reisen und die Welt zu erleben. Diese neue Säule in unserer Gruppenpolitik spiegelt unser Engagement in diesem so wichtigen Bereich wider", so Anne Sophie Beraud, VP Group Diversity & Inclusion, Accor.

„Es sind die Menschen, sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch Gäste, die unsere Branche ausmachen. Mit mehr als 260.000 Mitarbeitern weltweit haben wir ebenso viele Botschafter, die unsere Mission und Werte tagtäglich nach außen tragen. Diesen Einfluss nutzen wir nun, um mit IGLTA nicht nur innerhalb der Reisewelt, sondern als Teil einer globalen Gemeinschaft ein Zeichen für Gleichberechtigung und Diversität zu setzen“, äußert sich Duncan O’Rourke, CEO Accor Northern Europe.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.

Eine aktuelle Umfrage der American Hotel & Lodging Association belegt, dass die Hotelnachfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in vielen US-Städten deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Leitungswasserschäden zählen zu den häufigsten Schadenursachen im Hotel und können erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Insbesondere gesperrte Zimmer und daraus resultierende Umsatzeinbußen führen zu Belastungen. Ein neuer Leitfaden zeigt die Risiken auf und sagt, wie sich Hoteliers absichern können.

Der Hotelverband hat seine AGB-Empfehlungen für Hotels an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Die Neufassungen sollen das Abmahnrisiko senken und die Rechtssicherheit im Umgang mit Gästen und Partnern erhöhen. Der Verband empfiehlt bisherige Versionen in allen Vertragsunterlagen, E-Mail-Vorlagen und auf Internetseiten gegen die aktuellen Fassungen auszutauschen.

Die HSMA hat die Bewerbungsfrist für den Social Media Award 2026 für Hotels im deutschsprachigen Raum eröffnet. Im Fokus des Wettbewerbs stehen strategische Ansätze und messbare Erfolge in der digitalen Kommunikation sowie im Employer Branding.

Die Radisson Hotel Group eröffnet in Danzig ihr erstes polnisches Haus der Marke Prize by Radisson. Das Hotel mit 125 Zimmern setzt auf ein funktionales Design im mittleren Preissegment und markiert den Beginn einer Expansion in polnischen Metropolen.

Wyndham meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum der Systemgröße und der Pipeline auf Rekordniveau. Die laufende Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet jedoch das operative Ergebnis durch Gebührenstundungen und führt zur Übernahme von zwei europäischen Hotels.

Whitbread erreicht mit Premier Inn erstmals einen Gewinn im Deutschlandgeschäft und kündigt einen umfassenden Umbau seines Gastronomieangebots an. Medien berichten zudem über einen geplanten Stellenabbau im Zuge der Neuausrichtung.