Adina eröffnet 2020 in Wien

| Hotellerie Hotellerie

Adina eröffnet im kommenden Jahr das erste Haus in Österreich. Das Adina Vienna Belvedere wird über 134 Studios und Apartments mit einer Mindestgröße von 28 m² und als eines von nur sieben Hotels der Stadt über einen Pool verfügen. Für die Realisierung ist Signa Real Estate verantwortlich. Die Eröffnung ist für Ende 2020 geplant.

Das Adina Vienna Belvedere wird sich an Urlaubs- und Geschäftsreisende wenden. Die Unterkünfte sind mit einem Wohn- und Arbeitsbereich sowie einer Küche ausgestattet ist und bieten zudem verschiedene Hotel-Services. Hinzu kommen ein Sauna- und Fitnessbereich, eine 24h Rezeption, Frühstück sowie eine Bar.

„Der Standort Wien war bei unserer europaweiten Expansion eine logische Konsequenz. Der Markt für Hotel Apartments im gehobenen Segment ist in Österreich noch wenig erschlossen. Wer sich den Wohlfühlfaktor einer eigenen Wohnung wünscht und gleichzeitig nicht auf den Premiumservice eines Hotels verzichten will, hatte bisher in Österreich kaum Möglichkeiten zur Unterbringung. Mit dem Adina-Konzept gehen wir einen entscheidenden Schritt zur Diversifizierung des bestehenden Hotelsegments und bieten dem anspruchsvollen Reisenden eine komfortable Alternative“, sagt Matthias Niemeyer, Head of Development Europe bei Adina.

Das Adina Vienna Belvedere verfügt über 134 Studios und Apartments mit einer Mindestgröße von 28 m². In der siebten Etage gibt es eine Terrasse. Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Bereiche mit Lobby, Bar und kleinem Shop sowie der Wellnessbereich mit Fitnessraum, Sauna und Pool. Businessreisende haben die Möglichkeit, die mit einer Terrasse verbundene Lounge für kleinere Meetings oder Events zu mieten – ebenso die großen Kongressräume des über eine Piazza verbundenen, gerade eröffneten und ebenfalls von Signa Real Estate realisierten Hyatt Andaz (Tageskarte berichtete). 

„Die Erfahrung an anderen Standorten hat uns gezeigt, dass es sich lohnt, durch Kooperationen mit anderen Hotelmarken Synergieeffekte zu nutzen, statt sich auf den Konkurrenzgedanken zu fokussieren. Der für die Umsetzung beider Hotels engagierte Projektentwickler Signa Real Estate hat diesen Gedanken bereits bei der Planung berücksichtigt.“, erklärt Niemeyer.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.