AEVIS kauft Schweizerhof in Zermatt

| Hotellerie Hotellerie

AEVIS hat eine Vereinbarung über die Übernahme des 1982 erbauten und 2018 vollständig renovierten Luxushotels Schweizerhof in Zermatt unterzeichnet. AEVIS erwirbt sowohl die Betriebs- als auch die Immobiliengesellschaft des Hotels, die beide indirekt von Michel Reybier gehalten wurden. 

Die Akquisition des Hotels ist Teil der Integrationsstrategie der Seiler- und Victoria-Jungfrau-Hotels unter dem Banner von Michel Reybier Hospitality und ermöglicht so zusätzliche Synergien und eine Koordination der Hotelaktivitäten. Die Integration stärkt die Position von AEVIS im Luxushotelmarkt in Zermatt weiter. Die Gruppe betreibt nun vier Luxushotels in Zermatt (Mont Cervin, Petit Cervin, Monte Rosa und Schweizerhof) mit insgesamt fast 300 Zimmern.

Das Hotel Schweizerhof verfügt über 95 Zimmer, drei Restaurants und einen Wellnessbereich. Wie alle von Michel Reybier Hospitality entwickelten Hotels legt auch das Hotel Schweizerhof einen starken Fokus auf das F&B-Angebot sowohl für Hotel- als auch für externe Gäste. Direkt neben dem Bahnhof gelegen, soll das Hotel langfristig einen Umsatz von nahezu 15 Millionen Schweizer Franken generieren. 

Der Gesamtkaufpreis beläuft sich auf 63.2 Millionen Schweizer Franken. Dieser Preis wird vollständig durch die Übernahme einer Hypothekenschuld und die Ausgabe von neuen AEVIS-Aktien aus einer Kapitalerhöhung beglichen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.