„Ende Januar haben wir die Verträge unterschrieben und werden das Hotel Central Vital in Bad Mergentheim zum 1. Juni 2019 übernehmen“, freut sich Hutmacher. Das Hotel Central Vital zeichnet sich im größten Kurort Baden Württembergs mit Bestlage direkt am historischen Marktplatz aus. Bad Mergentheim, im „lieblichen Taubertal“ gelegen und sehenswerter Teil der Romantischen Straße, ist ein Reiseziel für Urlauber und Geschäftsreisende gleichermaßen. Das Hotel Central Vital verfügt heute über 39 Zimmer, ein Restaurant, Veranstaltungsräume, eine Bar sowie einen SPA-Bereich.
„Wir wollen das Central zu einem individuellen Boutique Hotel weiterentwickeln“, stellt Hutmacher die Pläne der Gruppe vor. „Die Voraussetzungen dazu sind gerade zu ideal, da das Hotel über aufwendig gestaltete und hochwertig eingerichtete Themenzimmer verfügt, die die liebevolle Handschrift der bisherigen Eigentümer und Betreiber, Familie Moldauer, tragen“. Auch das Hotel Central Vital wird als 100prozentiges Tochterunternehmen der Moon New Era Hospitality Holding GmbH geführt werden.
Das Romantik Hotel in Schwäbisch Hall gehört auch zu Moon.
„Das Hotel werden wir im laufenden Betrieb übernehmen und repositionieren“ gibt Hutmacher als nächsten Schritt bekannt. Die Produktsäulen sollen ein best-in-class-Frühstück werden, die Verbindung eines modernen Lounge- und Deli-Angebotes mit der Hotelbar und auch in die Gestaltung der öffentlichen Bereiche will man direkt nach Übernahme investieren. Der Markenauftritt wird überarbeitet werden und die Kommunikation-, wie auch die Vertriebsansätze mehr digital ausgerichtet. „Wir wären nicht abgeneigt das Hotel in den Kapazitäten zu erweitern und prüfen hier Optionen“, führt Hutmacher weiter aus.
„Wir sind Familie Moldauer sehr dankbar für alles Geleistete und das Vertrauen das man uns entgegengebracht hat“, kommentiert Holger Hutmacher, Moon-Eigentümer, die Transaktion. Diese Übernahme ist ein Musterbeispiel unseres Geschäftsmodells in der Nachfolgeregelug von Owner-Operator-Objekten. Wie schon zuvor mit dem Romantik Hotel Schwäbisch Hall und dem Parkhotel Wehrle in Triberg, sei es uns gelungen, ein etabliertes und erfolgreiches Hotel zu übernehmen, deren bisherige Betreiber ihr Lebenswerk damit in besten Händen für die Zukunft wüssten. „Die Nachfolgeregelung ist ein bestimmendes Problem des deutschen Mittelstandes, nicht ausschließlich in der Hotellerie“, führt Holger Hutmacher weiter aus. „Wir sind froh mit unserem Ansatz einen sehr wichtigen Teil der Traditionshotellerie erhalten- und zukunftsfähig ausrichten zu können, für uns ist das ein kleiner aber ausgesuchter Aufstand gegen die me-too Entwicklung am deutschsprachigen Hotelmarkt.“
Auch das Parkhotel Wehrle in Triberg ist ein Moon-Hotel.
Die MOON NEW ERA HOTELS Hospitality Holding GmbH ist Käufer und Betreiber von Privathotels, vornehmlich und spezialisiert in der Nachfolgeregelung. Die MOON NEW ERA HOTELS Know How GmbH stellt vielfältige touristische Beratungsleistungen zur Verfügung. Gesellschafter im Alleineigentum der MOON NEW ERA HOTELS Hospitality Gruppe ist Holger Hutmacher.
Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.
Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.
Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.
Cremig, stabil und vielseitig einsetzbar: Lukull Sauce Hollandaise überzeugt nicht nur zum Spargel, sondern auch als Basis für Suppen, Aufläufe, Gemüsegerichte oder moderne Saucenableitungen. Für mehr Flexibilität auf der Speisekarte – das ganze Jahr über.
Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.
Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.
Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.
Während viele noch planen, setzen andere bereits um. Beim HOTELRIZON 2026 berichten Hoteliers aus der Praxis, welche digitalen Strategien wirklich greifen. Am 18. Juni in Köln entsteht ein Raum für Austausch, Einblicke und konkrete Ideen. Zum dritten Mal – in entspannter Atmosphäre am Blackfoot Beach. Für alle, die wissen wollen, wo sie im Vergleich stehen.
Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.
Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.
SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.
Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?