Alles im Wein: Schlafen im Fass im Sonnenhotel Weingut Römmert 

| Hotellerie Hotellerie

„Wir machen ein Fass auf und sind dabei ganz still“, sagt der Hoteldirektor Carsten Hinz augenzwinkernd mit Blick auf die zwei ersten von sechs geplanten, bewohnbaren Weinfässer, die die Gäste im Sonnenhotel Weingut Römmert ab sofort buchen können. Die neuen Weinfässer befinden sich auf dem Freigelände in unmittelbarer Nähe zur Weinwelt und zum Hotel und sind nahezu komplett aus Holz gefertigt.

Mit Bad und kleinem Kühlschrank ausgestattet, warten sie mit einem vollverglasten „Fassboden-Fenster“ und Aussicht ins Grüne auf. „Ob lässiges Kokon-Schlafen im Doppelbett mit Blick aufs Weingut, Bücher schmöckern auf der ,Fensterbank' oder entspanntes Zusammensitzen am Tisch – Hotellerie geht heute auch so, vor allem in diesen Wochen, in denen die Gäste unbeschwert und sicher unter sich bleiben wollen“, betont Carsten Hinz.

Konzept: Alles im Wein

Ein Jahr nach seiner Eröffnung setzt das mit vier Sternen zertifizierte Sonnenhotel Weingut Römmert damit weiter auf sein Wein-Gesamtkonzept. Dieses reicht von den 104 Zimmern und Suiten mit raumhohen Motivbildern der Künstlerin Ameli Neureuther und Elementen wie den Weinflaschen-Leuchten bis hin zu den Wein-Treatments im Spa und der Sonnenterrasse des Restaurants.

„Auf stetig mehr Begeisterung stösst auch die neugestaltete Vinothek auf dem benachbarten, rund 100 Jahre alten Weingut Römmert mit der WeinWelt und dem WeinSensorikum“, berichtet der Hoteldirektor. „Die verschiedenen Wein-Erlebnispakete werden aktuell auch von sehr kleinen Gruppen aus Individualreisenden oder Tagungsgästen stark nachgefragt.“ Der Tagungsbereich selbst besteht aus sieben, teils kombinierbaren Tagungsräumen für bis zu 190 Personen. Seit kurzem gibt es zudem barrierefreie Zimmer, die durch ,Reisen für Alle' zertifiziert sind.

Die Sonnenhotels sind in Deutschland und Österreich zu finden. Zurzeit gehören elf 3- bis 4-Sterne-Häuser zur Gruppe. Manche verfügen über besondere Angebote wie Baumhäuser oder Weinthemensuiten und gehören alle zum Ferienhotel-Unternehmen “Sonnenhotels”. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.