Altstadthotel Weisses Kreuz in Innsbruck für sieben Millionen Euro renoviert

| Hotellerie Hotellerie

Seit 1465 empfängt das Altstadthotel Weisses Kreuz Gäste in Innsbruck neben dem Goldenen Dachl. Ein Traditionshaus, in dem schon Wolfgang Amadeus Mozart übernachtet hat. Vor 4 Jahren wurde das Haus von Thomas Hudovernik gekauft und zwei Jahre lang geführt. Während der Pandemie im Jahre 2020 wurde Haus generalrenoviert. 

Das Architektenteam von noa (Bozen, Berlin) rund um Stefan Rier hat sich der Herausforderung gestellt dieses Projekt in Angriff zu nehmen. So wurde Erhaltenswertes hervorgehoben und mit zeitgemäßem Komfort verknüpft. Es entstanden 48 Zimmer, die alle mit einer Klimaanlage ausgestattet sind.

"Das Ziel war, ein interessantes Haus zu schaffen, das mitten in der Stadt einen sehr hohen Wohlfühlfaktor bietet und durch die ganz besondere Atmosphäre Ruhe und Entspannung bietet", so Stefan Rier. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt wurde auf historische Details Wert gelegt. Gotische Decken und alte Holztäfelungen versprühen ebenso einen Hauch von Geschichte wie das Stiegenhaus oder die über 500 Jahre alte Breccie. 

Die Mozartsuite oder die 50 Quadratmeter große Golden-Roof-Suite wurden modern interpretiert. Im 6. Stock wurde zudem ein neuer Bereich geschaffen, der Frühstückslounge, Bar und Rezeption kombiniert. Mit Blick über die Dächer von Innsbruck. Thomas Hudovernik: "Die Herausforderung war enorm, aber nun können wir ein einzigartiges Produkt bieten, das sicher seine Gäste findet!"


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.