Amano Group eröffnet neues Café im Berliner Hotel Amano

| Hotellerie Hotellerie

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Café mit Straßenverkauf und Co-Working-Angebot

Nach Angaben des Unternehmens ist das Café als eigenständiges Konzept mit eigener Markenführung konzipiert. Es soll sich bewusst zur Umgebung hin öffnen. Dazu gehört unter anderem ein Fenster zur Straße, über das Kaffee- und Barangebote direkt nach außen verkauft werden.

Zudem wird das Café laut Mitteilung als flexibler Arbeitsort genutzt. Gäste können den Bereich tagsüber für Meetings oder kurzfristige Arbeit nutzen. Die Amano Group gibt an, dass Co-Working ohne Gebühr angeboten wird und Drip-Coffee kostenfrei zur Verfügung steht.

Ergänzend verweist das Unternehmen auf den sogenannten Silent Garden im Hotel, der als ruhiger Bereich innerhalb des Hauses vorgesehen ist.

Teil eines umfassenderen Konzepts

Das neue Café ist Bestandteil des Konzepts „Amano 2.0“, mit dem das Unternehmen verschiedene Nutzungen innerhalb des Hotels stärker miteinander verbinden will. Laut Mitteilung sollen Bereiche wie Gastronomie, Arbeitsplätze und weitere Angebote nicht getrennt, sondern gemeinsam genutzt werden.

Dachterrasse und Kooperationen

Im Rahmen des Konzepts wird auch die Dachterrasse des Hotels weiterentwickelt. Dort entsteht nach Angaben des Unternehmens die erste Berliner Whispering Angel Dachterrasse, die über die Sommersaison hinweg betrieben werden soll.

Darüber hinaus setzt die Amano Group laut Mitteilung auf Kooperationen im Bereich Getränkeangebote. Genannt wird unter anderem eine Zusammenarbeit mit der Marke InCorrupto, bei der auch ein gemeinsames Produktdesign umgesetzt wurde.

Integration externer Marken

Zusätzlich werden externe Marken in das Hotel eingebunden. Als Beispiel nennt das Unternehmen die Einrichtung eines festen Markenbereichs von Zielinski & Rozen. Produkte sollen laut Amano Group in das räumliche Gesamtkonzept integriert werden.

Hintergrund zur Amano Group

Die Amano Group mit Sitz in Berlin betreibt nach eigenen Angaben derzeit zwölf Hotels, darunter acht in Berlin sowie weitere Standorte in Düsseldorf, München, Leipzig und London. Für das laufende Jahr ist laut Unternehmen die Eröffnung eines weiteren Hotels in München geplant. Weitere Projekte sind unter anderem in Hamburg, Berlin, Leipzig und London vorgesehen.

Das Unternehmen wurde im Jahr 2009 von den Familien Süsskind, Schiff und Rokeach gegründet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.