Aparthotel Wunderlocke in München eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Die Aparthotel-Marke Locke hat in München das nächste Kapitel ihrer europäischen Expansion aufgeschlagen: Seit dem 17. Juli bietet das "WunderLocke" Reisenden für Kurz- und Langzeitaufenthalte ein neues Ziel in Obersendling. Das WunderLocke wurde von den Innenarchitekten von Holloway Li entworfen und verfügt über 360 Apartments, einen Co-Working-Bereich, ein Café, Tagungs- und Veranstaltungsräume sowie einen beheizten Außenpool, eine Sauna und ein Trainingsstudio.

Ab August wird dort auch das Mural Farmhouse beheimatet sein. Das Gastronomiekonzept wurde konzipiert von den Machern des Münchner Team Murals rund um das Sternerestaurant Mural. Unter der Dachmarke Mural Farmhouse vereinen Moritz Meyn und Wolfgang Hingerl fünf Bereiche verteilt auf sieben Etagen, die allesamt einem Farm-to-Table-Konzept folgen und von Küchendirektor Rico Birndt geleitet werden: Café, Bar, Rooftop, À-la-carte-Restaurant und Fine Dining.

Im Locke-Stil bietet WunderLocke eine Mischung aus Studio-, Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments- und die „WunderLocke Penthouse Suite“: ein 126 Quadratmeter großes Penthouse mit zwei Schlafzimmern, einem Whirlpool im Freien und einer privaten Terrasse mit Blick auf die Stadt München und die Alpen.
 

Jedes Apartment ist so konzipiert, dass dank einer voll ausgestatteten Küche und flexibler Räume die Gäste wohnen und arbeiten können. Dies unterstreicht sowohl die konzeptionelle Ausrichtung des Aparthotels auf mittlere bis längere Aufenthalte sowie dessen Ambitionen, ein Ort für aufstrebende Künstler, Kreative, Start-ups und Tech-Entrepreneurs zu sein.

„WunderLocke ist unser bisher anspruchsvollstes Locke und schafft ein Reiseziel im Herzen Münchens, an dem Einheimische und Reisende gleichermaßen in die kreative Subkultur der Stadt eintauchen können. Unser Ziel bei diesem Projekt war es, ein Wunderland zu schaffen, in dem Sie das Zeitgefühl verlieren und den ganzen Tag über an einem einzigen Ort reisen können, ohne ihn je verlassen zu müssen: vom Co-Working Space zum Café, vom Swimmingpool zum Mural Farmhouse und der Skyline-Bar am Abend“, so Eric Jafari, Chief Development Officer und Creative Director.

Die Designs für WunderLocke, die in Zusammenarbeit mit dem Innenarchitektur-Duo Holloway Li erstellt wurden, konzentrieren sich auf die Themen „Renewal“ und „Connection to Nature“. Holloway Li ließ sich von der Theorie und Ästhetik des Künstlers Wassily Kandinsky aus dem frühen 20. Jahrhundert inspirieren, der für einen bedeutenden Zeitraum seiner Karriere in München und im „Blauen Land“ lebte und mit der Dauerausstellung im Münchner Lenbachhaus einer der wichtigsten Künstler der Stadt ist.


Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.