Arctic Bath: Schwimmendes Wellness-Hotel in Schweden öffnet 2020

| Hotellerie Hotellerie

Ein Jahr später als geplant, startet in Schweden ein spektakuläres Hotelprojekt. Das Boutique-Hotel Arctic Bath öffnet im Januar 2020 seine Türen und lädt Erholungssuchende in die atemberaubende Winterlandschaft Lapplands ein. Das Besondere: Das Wellness-Hotel schwimmt im Fluss. 

 

Das Arctic Bath wirkt wie ein überdimensionales Vogelnest, das auf dem Fluss Lule älv treibt. Es fügt sich perfekt in die Landschaft Laplands ein. Die Stadt Harads war einst von der Holzwirtschaft geprägt und der Wald hatte eine enorme Bedeutung für ganz Schweden. Genau daran soll das Design des Wellness-Hotels erinnern, das auf den Plänen der Architekten Bertil Harström und Johan Kauppi beruht. 

Die kreisförmige Form soll eine geschützte Umgebung schaffen, die zum Sonnen- und Winterbaden einlädt. Hartgesottene können im Winter sogar im vier Grad Celsius kaltem Fluss schwimmen, während das Gewässer rund um das Hotel regelmäßig zugefroren ist. Zum Aufwärmen geht es dann in eine Sauna oder direkt zur Wellnessbehandlung in den Spa-Bereich. Für Abenteuerlustige bietet das Hotel geführte Wanderungen und sogar Elch- und Bärensafaris an.

Wie unter anderem der Standard berichtet, können die Gäste in luxuriösen Apartments direkt am Ufer des Flusses wohnen und von dort aus die Mitternachtssonne oder die Nordlichter bestaunen.
Für die Betreiber des Hotels Arctic Bath ist es jedoch nicht das erste Projekt. Bereits 2004 eröffneten sie das naturnahe Treehotel mit sieben Gästezimmer, die in den Baumkronen hängen.
 


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.