Arena Hospitality Group kauft FRANZ ferdinand Mountain Resort

| Hotellerie Hotellerie

Die Arena Hospitality Group setzt die angekündigte Erweiterung ihres Portfolios und die Expansion in der Region Mittel- und Osteuropa fort. Neben den bestehenden Hotels, Apartmentanlagen und Campingplätzen in Pula und Medulin sowie Hotels in Deutschland, Ungarn und Serbien hat die AHG ihr Geschäft auf Österreich ausgeweitet und den Kauf des FRANZ ferdinand Mountain Resort Nassfeld im Wert von 112 Millionen Kuna abgeschlossen.

Mit diesem strategischen Schritt hat die AHG einen weiteren neuen Markt betreten, mit dem sie ihr bestehendes Geschäft mit dem Segment der Wintersporthotels ergänzen wird. Die Übernahme und Führung des Hotels beginnen in der Wintersaison 2021/2022.

Das 4-Sterne FRANZ ferdinand Mountain Resort Nassfeld liegt in Tröpolach, dem bekanntesten Winter- und Skigebiet am Nassfeld (Kärnten, Österreich). Das Hotel bietet 144 Zimmer, ein Restaurant, eine Bar, Wellness und Sauna, Kindereinrichtungen und private Parkplätze. Eine der Hauptattraktionen des Hotels ist eine abenteuerliche Kletterwand innerhalb des Hotels mit einer Höhe von 16 m. Alle Zimmer sind zudem mit einem eigenen Abstellraum für Fahrräder, Ski und Skischuhe bzw. für Winter- und Sportausrüstung ausgestattet.

Die Arena Hospitality Group plant weitere Investitionen in das erworbene Hotel und den Bau neuer Einrichtungen, um die Wettbewerbsfähigkeit dieses Hotels weiter zu steigern. Geplant ist der Bau eines zusammenhängenden Indoor-Outdoor-Pools, eines großzügigen Wellnesscenters mit Saunen und Relax-Zonen, Animations- und Kindereinrichtungen sowie einer Outdoor-Bar. Detaillierte Projekte für diese zusätzlichen Hoteleinrichtungen werden bereits vorbereitet, und der Wert der Investition beträgt 15 Millionen Kuna.

Für Wintersportler, Skifahrer und Snowboarder gibt es 110 km Skipisten mit einer Seilbahn nur 50 Meter vom Hotel entfernt, während Nassfeld im Sommer bei Bergwanderern, Wanderern, Kletterern und Mountainbikern beliebt ist.

Österreich ist einer der größten Märkte der Arena Hospitality Group, daher stärkt diese Kombination der geografisch und straßennahen Destinationen - der Sommer-Adria-Destinationen Pula und Medulin und der bergigen, alpinen Destination Nassfeld. Die Arena Hospitality Group ist jetzt in der Möglichkeit ihren Gästen einen Sommer-, Winter- und Städtetourismus anzubieten.

Vorsitzender der Geschäftsführung der AHG, Herr Reli Slonim sagte bei dieser Gelegenheit: „Mit dieser Neuakquisition der AHG entsteht ein neues Betätigungsfeld, das sich auf die Winteraktivitäten ausdehnt, und das zu einem ganz besonderen Zeitpunkt für das Unternehmen. Einerseits beenden wir eine tolle Saison und andererseits beginnen wir mit dem Bau eines Hotels mit fünf Sternen in der Hauptstadt Zagreb und führen die letzte Phase des Umbaus des Grand Brioni Hotels, unseres luxuriösesten Hotels in Pula, durch.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.