Augsburg: Steigenberger verliert das „Drei Mohren“ an Preferred Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Die Betreiber des „Drei Mohren“-Hotels in Augsburg wechseln die Marke. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, schließt sich das Haus für die Vermarktung den Preferred Hotels & Resorts an. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Steigenberger zukünftig auch nicht mehr Betreiber des Bellerive au Lac-Hotel in Zürich sein wird (Tageskarte berichtete). Das Hotel am Zürichsee wird ein Ameron-Hotel.

„Das Hotel Drei Mohren war in seiner knapp 300-jährigen Geschichte fast immer ein selbstständig geführtes Haus. An diese Tradition wollen wir wieder anknüpfen“, erzählt Hoteldirektor Theodor Gandenheimer in der Augsburger Allgemeinen. Auch, wenn man auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit Steigenberger zurückblicken könne, habe man sich entschlossen, zur Eigenständigkeit zurückzukehren. Da die USA für Augsburg der wichtigste Auslandsmarkt sei, stuft das Hotels die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Marketingverbund als ideal ein. Das „Drei Mohren“ hat 132 Zimmer und Suiten sowie über 100 Beschäftigte. 

Erst vor wenigen Tagen hatten die Ameron-Hotels angekündigt, dass sie ab Herbst 2020 das Bellerive au Lac Hotel in Zürich übernehmen würden, das seit vielen Jahren unter Steigenberger-Flagge läuft. Ab Januar 2020 wird das Haus komplett umgebaut und als drittes Ameron Hotel in der Schweiz im vierten Quartal 2020 wiedereröffnen – mit 60 Zimmern und Suiten, Erlebnisgastronomie und vielfältigen Tagungsräumlichkeiten. 


 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Investmentgesellschaft Ardian und die Wohnplattform Rockfield haben eine Mehrheitsbeteiligung an dem Hybridhotel The Social Hub in Berlin am Alexanderplatz erworben. Die Transaktion markiert den ersten Schritt der neuen Wachstumsstrategie.

Stayery expandiert nach Österreich und realisiert gemeinsam mit der Real-Treuhand Immobilien ein neues Haus in Wien. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Anfang 2030 vorgesehen.

Wenn Prozesse digitalisiert und automatisiert werden, muss dies immer mit einem finanziellen ROI einhergehen, sagt Lukas Fritschi, CEO von b_smart hospitality in einer neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“. Wie das insbesondere auch Hotels in B-Lagen gelingen kann und welche Balance dabei wichtig ist, lesen Sie im Beitrag – oder hören Sie im Gespräch mit Host Oliver Meyer.

Die IHG-Marke Ruby hat mit dem Ruby Lilou ihr erstes Hotel in Frankreich eröffnet. Das Haus in Marseille verfügt über 237 Zimmer und wird gemeinsam mit dem neuen Ruby Yani Workspace betrieben.

Novum Hospitality weist für 2025 Gesamterlöse von 450,9 Millionen Euro aus, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich integrierte die Hotelgruppe 40 Bestandshotels in die IHG-Systeme und sicherte acht Neubauprojekte.

Likestay erweitert sein Portfolio um zwei gepachtete Hotels auf rund 250 Zimmer. In Bochum übernimmt die Marke den Betrieb des bisherigen Wald & Golfhotels Lottental aus der Insolvenz, in Regensburg das bisherige Atrium im Park Hotel.

Aroundtown hat auch das HanseDom Hotel in Stralsund an Sunday Hotels vermietet. Das Hotel soll vollständig renoviert und dafür vorübergehend geschlossen werden; parallel ist eine Modernisierung des HanseDom geplant.

Premier Inn plant ein Hotel mit 244 Zimmern im Münsteraner Quartiersensemble „Drei Schwestern“. Das Haus am Dortmund-Ems-Kanal soll 2029 eröffnet werden.

Hotel Indigo hat weltweit das 200. Hotel eröffnet. Die zur IHG-Hotelgruppe gehörende Marke verdoppelte damit seit 2019 die Zahl ihrer eröffneten Häuser. Weitere 134 Hotels befinden sich derzeit in der Entwicklung.

Generator erweitert seine Präsenz in London und Paris. Das Unternehmen übernimmt das Novotel London Greenwich und unterzeichnet einen Managementvertrag für ein Bürogebäude im 13. Pariser Arrondissement.