Aurelio Hotel - Oligarch verkauft Luxus-Herberge in Lech am Arlberg

| Hotellerie Hotellerie

Der russische Oligarch Oleg Deripaska soll das Hotel Aurelio in Lech am Arlberg verkauft haben. Der neue Besitzer ist allerdings kein Unbekannter. Wie die Vorarlberger Nachrichten berichten, wurde das Hotel an die Gost-Gruppe verkauft. Diese gehört Deripaskas Cousin Pavel Ezubov.

Laut dem zypriotischen Firmenbuch gehört das Haus offiziell zwar noch zur Dornton Ltd., einer Firma, die auf Zypern registriert ist. Doch auch dieses Unternehmen wurde bereits im Januar 2022 an die russische Gost-Hotelgruppe verkauft. Übrigens: Auch die Gost-Gruppe selbst war bis 2018 im Besitz des Oligarchen Deripaska. Damals verkaufte er das Unternehmen wegen der US-Sanktionen an seinen Cousin.

Aurelio-Geschäftsführer Axel Pfefferkorn äußerte sich gegenüber der Vorarlberger Nachrichten nicht zum Verkauf. Stattdessen erklärte er, dass das Hotel ein österreichischer Betrieb mit österreichischen Mitarbeitern sei.

Oleg Deripaska selbst gilt als Kreml-nah. In den vergangenen Tagen äußerte er sich allerdings gegenüber Putin kritisch. Er rief u.a. dazu auf, „so bald wie möglich“ Frieden zu schließen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wyndham führt in Zusammenarbeit mit Mogotel das Konzept der Ramada Residences erstmals in Deutschland ein. In Berlin-Reinickendorf entstehen bis 2028 ein Hotel und ein Apartmenthaus mit insgesamt 368 Einheiten.

Die Hotels ibis und ibis budget in der Leipziger Innenstadt nehmen nach einer vollständigen Renovierung stufenweise den Betrieb wieder auf. Den Anfang macht das ibis Leipzig City Ende April, gefolgt vom preisgünstigeren Schwesterhotel im Jahresverlauf.

IHG Hotels & Resorts verzeichnet ein deutliches Wachstum in Europa und erreicht mit 150.000 Zimmern einen neuen Meilenstein. Besonders Deutschland spielt mit einem Anteil von 20 Prozent am Gesamtbestand eine zentrale Rolle für die Expansion.

Die Radisson Hotel Group skaliert ihr Programm für klimaneutrale Hotelbetriebe und plant bis 2030 weltweit 100 zertifizierte Standorte. Durch den Einsatz von Ökostrom und effiziente Betriebsabläufe soll die CO2-Bilanz der Häuser vollständig ausgeglichen werden.

BWH Hotels Central Europe integriert das ehemalige H+ Hotel Bochum ins eigene Portfolio. Das Haus wird künftig von der Curator Hotelbetriebsgesellschaft geführt und umfassend modernisiert.

Die Motel One Group erweitert ihre Präsenz in den USA und realisiert in Miami erstmals ein kombiniertes Projekt aus Hotel und Eigentumswohnungen unter der Marke The Cloud One. Der Komplex umfasst 214 Zimmer sowie 85 Wohneinheiten.

Hotel für Monteure: In Berlin-Spandau ist ein Hochhaus für temporäres Wohnen geplant. Das Projekt „Spektrum“ soll Fachkräfte im Umfeld der Siemensstadt unterbringen und ist Teil der Entwicklung des Luxwerk-Areals.

Das Bonn Marriott am World Conference Center Bonn wechselt die Marke. Ab Juni 2026 wird das Hotel als Radisson Blu geführt. In Zusammenarbeit mit der Invite Group wird das Haus als Standort für Geschäfts- und Freizeitreisende positioniert.

Accor forciert das Wachstum der eigenen Kollektionsmarken und plant eine Steigerung des Portfolios um über 65 Prozent. Unabhängige Hotels sollen dabei von der globalen Vertriebsstärke profitieren, während sie ihre Eigenständigkeit bewahren.

Im Januar sind mehr als 333.000 Gäste nach Schleswig-Holstein gereist. Auch die Zahl der Übernachtungen legte laut Statistikamt Nord zu. Auch in Hamburg meldeten die Hotels und Pensionen im Januar einen Anstieg.