Außergewöhnliche Architektur: UFO-Dünenhotel in Nordfriesland 

| Hotellerie Hotellerie

In einmaliger Traumlage, direkt in den Dünen in St. Peter-Ording, soll ein ungewöhnliches Hotel entstehen. Als sei ein UFO in den Dünen gelandet und dann überwachsen, präsentiert sich das Haus, in höchst außergewöhnlichem Design und verschmilzt mit der Umgebung.

Das Hamburger Architekturbüro MPP entwickelt im Auftrag von KRM Leasing das Vier-Sterne-Wellnesshotel „De Dün“. MPP setzte sich mit seinem Entwurf im Rahmen eines bundesweiten eingeladenen Wettbewerbs durch.

Der Bau umfasst 120 Zimmer sowie knapp 150 Stellplätze mit einer Fläche von insgesamt circa 14.000 Quadratmetern. „De Dün“ entsteht in erster Reihe direkt in den Dünen an der Stelle eines ehemaligen Kinderkurheims, das von 1911 bis 2012 existierte. Kernidee des Hotels ist die Verschmelzung mit der lokalen Dünentopographie.

Durch seine organische, sternförmige Gebäudestruktur mit drei Armen und einem zentralen Erschließungsknoten ermöglicht „De Dün“ weite Ausblicke auf Meer, Wald und Strand. Die vier Ebenen des Hotels schließen oben mit der Düne ab, in die eine weitläufige Rooftop-Bar sowie ein Spa-Bereich integriert sind. Ein öffentlicher Weg über die Düne schafft einen weiteren Bezug zu der Umgebung. Drei Höfe mit den Themenfeldern Strand, Wald und Düne vervollständigen den Entwurfsgedanken. Umweltschonende, regionale Baustoffe, die Nutzung von Fernwärme und die Konservierung von Pflanzen- und Insektenbiotopen stehen für die besondere Nachhaltigkeit des Projekts.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Norton warnt in einem Blogbeitrag vor einer neuen Betrugsmasche mit echten Hotelbuchungen. Täter nutzen reale Reservierungsdaten, um Reisende zu täuschen und Zahlungsinformationen abzugreifen.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 steigende Kennzahlen und erhöht die Prognose für das Gesamtjahr. Wachstumstreiber sind laut Unternehmen höhere Zimmererlöse und eine ausgebaute Entwicklungspipeline.

Für das IntercityHotel Herford ist im laufenden Insolvenzverfahren eine Nachfolgelösung gefunden worden. Eine neu gegründete Gesellschaft übernimmt ab Mai 2026 Betrieb und Mitarbeiter.

Die Barceló Hotel Group hat laut Mitteilung im April das Barceló Dresden Newa nach einer umfassenden Renovierung eröffnet. Das Vier-Sterne-Hotel ist neben dem Barceló Hamburg das zweite Haus der Gruppe in Deutschland. So richtig fertig eingerichtet war die Herberge auch vier Wochen nach der Eröffnung nicht.

Die Marriott-Marke St. Regis Hotels & Resorts hat mit der Eröffnung des The St. Regis Budapest ihr Debüt auf dem ungarischen Markt vollzogen. Das Hotel befindet sich im historischen Klotild Palais, einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 ein deutliches Gewinnwachstum und eine Rekord-Pipeline bei Hotelprojekten. Infolge der positiven Entwicklung hebt der Konzern seine Finanzprognose für das gesamte Geschäftsjahr an.

Die Dorint Hotelgruppe hat in Düsseldorf das neue Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe eröffnet. Das Haus mit 137 Zimmern setzt gestalterisch auf die Modegeschichte des Standorts und ergänzt das Portfolio der Gruppe in der Landeshauptstadt.

Die Gründer des Miniatur Wunderlands planen laut einem Medienbericht ein Hotel auf der Lübecker Wallhalbinsel. Baubeginn und Eröffnungstermin stehen bereits im Raum. Auch der Hotelunternehmer Kai Hollmann soll an dem Projekt beteiligt sein.

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Österreichische Hotelvereinigung widerspricht Berichten über einen Bettenmangel zum Eurovision Song Contest in Wien. Mit 85.000 Betten bietet die Stadt laut Verband genügend Raum für die erwarteten Gäste sowie reguläre Reisende.